Schulen zum Leben - Es geht weiter!

07.11.2019

Am 19.09.2019 fand in Laage die Auftaktveranstaltung zum Start der neuen Maßnahme „Schulen zum Leben“ statt. Am RecknitzCampus trafen sich 18 Vertreter/innen - Schulleitungen sowie Unterrichtsentwicklerinnen und Unterrichtsentwickler - der nunmehr sechs Schulen im Netzwerk „Schulen zum Leben“.

Herr Landt, Leiter des Bereichs „Fortbildung, Beratung und nachhaltige Entwicklung“ am IQ M-V, überbrachte den alten und neuen Netzwerkschulen ein Grußwort.

Die Maßnahme „Schulen zum Leben“ schließt an das gleichnamige Pilotprojekt an. Dabei handelte es sich um eine Kooperation zwischen der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Zierer und dem IQ M-V mit dem Ziel der Haltungsreflexion und der evidenzbasierten Unterrichtsentwicklung an Schulen. Das Projekt wurde in der Zeit von September 2016 bis Januar 2019 am RecknitzCampus Laage und am Eldenburg Gymnasium Lübz umgesetzt. Der Erfolg des Pilotprojektes war Anlass zu Überlegungen, wie „Schulen zum Leben“ weitergeführt und verstetigt werden kann.

Die neue Maßnahme „Schulen zum Leben“ greift die Ergebnisse des Pilotprojektes auf und überführt diese in eine Regelstruktur des IQ M-V – Fortbildungsprogramms. Sie ist der bundesweit einmalige Ansatz, die Kernbotschaften von John Hatties „Visible Learning“ in der Unterrichtspraxis von Schulen zu implementieren und professionelle Haltungen von Lehrpersonen systematisch weiterzuentwickeln.

Ein zentraler Gedanke, der bei Hattie & Zierer in „Kenne deinen Einfluss!“ (2016) im Fokus steht, ist:

„Wichtiger als das, was wir machen, ist wie und warum wir etwas machen.“

„Schulen zum Leben“ bietet Lehrenden Gelegenheit, sich die Fragen „Warum?“ und „Wie?“ noch einmal ganz neu zu stellen und umfänglich zu beantworten.

Die Konzeption der elf Module umfassenden Fortbildungsreihe „Schulen zum Leben“ fand an den Schulen des Landes Akzeptanz.

Vier Schulen:

  • das John-Brinckman-Gymnasium Güstrow,
  • das Gymnasium am Tannenberg Grevesmühlen,
  • die Fleesenseeschule Malchow und
  • die Regionale Schule mit Grundschule Zingst

werden in den nächsten 2 ½ Jahren ebenfalls Haltungsarbeit und evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung in den Fokus ihrer Schulentwicklung stellen. Damit wird „Schulen zum Leben“ wie geplant mit je einer Schule aus allen vier Regionalbereichen fortgesetzt.

Ziel der Auftaktveranstaltung zur Fortsetzung war die Reflexion der persönlichen, schulischen und institutionellen Erwartungen an die Maßnahme „Schulen zum Leben“, die Akzentuierung der Relevanz von Haltungsarbeit und evidenzbasiertem Lernen und Lehren, das gegenseitige Kennenlernen der Schulleitungen und Unterrichtsentwicklerteams der alten und neuen Netzwerkschulen sowie die Klärung offener Fragen zur Maßnahme.

Besonders angenommen wurde die Gelegenheit zu einem ersten Erfahrungsaustausch zwischen den ehemaligen Projektschulen und den neuen Netzwerkschulen. So ist die Auftaktveranstaltung der Beginn einer gemeinsamen „Lernreise“, die den Unterrichtsentwicklerinnen und Unterrichtsentwicklern vielfältige neue Erkenntnisse und Impulse für die Entwicklung des eigenen Unterrichts und der Schule bietet. Die ehemaligen Projektschulen fungieren dabei als Multiplikatoren. Die Zusammenarbeit im Netzwerk soll alte und neue Netzwerkschulen auf dem eingeschlagenen Entwicklungsweg bereichern und bestärken.

Pressemitteilung

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