Berufliche Schule

Berufsausbildung Klempner - Bildungsbericht
Berufsausbildung Klempner - Bildungsbericht

An den beruflichen Schulen können sich die Jugendlichen auf einen Beruf vorbereiten, einen Beruf erlernen oder sie nutzen die Möglichkeit, schulische Abschlüsse wie die Berufsreife oder das Abitur zu erwerben.

Die Berufsschule unterrichtet in über 140 Ausbildungsberufen. Sie vermittelt als Partner eines Ausbildungsbetriebes neben einer beruflichen Grund- und Fachbildung eine erweiterte allgemeine Bildung.

Mit dieser Form der dualen Berufsausbildung ist Deutschland im internationalen Vergleich anerkannt. Die Jugendlichen erhalten eine praktische Ausbildung in der Wirtschaft und einen praxisnahen handlungsorientierten Unterricht in den Berufsschulen. Die Berufsschule bildet den Kernbereich der beruflichen Schulen.

Richtlinie zur Gewährung von Zuschüssen des Landes MV zu den Kosten der Unterbringung sowie zu Fahrtkosten bei notwendiger auswärtiger Unterkunft

Berufliche Schulen umfassen verschiedene Schularten. Hier erfahren Sie mehr über die Schularten und mögliche Abschlüsse:

Kompetenzzentrum für Berufliche Schulen

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Das Kompetenzzentrum für Berufliche Schulen des Instituts für Qualitäsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V),
das am 16. Januar 2014 in Rostock gegründet wurde, hat drei grundlegende Aufgaben:

1. Qualitätsentwicklung mit den Akzenten

  • Begleitung von Schulentwicklung mit dem Schwerpunkt Unterrichtsentwicklung
  • externe Evaluation
  • Unterstützung der Schulen bei der Weiterentwicklung zu Regionalen Berufsbildungszentren (RBB)
  • Beratung von Schulen und Lehrkräften

2. Lehrerausbildung mit den Akzenten

  • Erstellung der Curricula für die zweite Phase der Lehrerausbildung
  • fachseminaristische Ausbildung der Referendare
  • Begleitung der Seminar- und Ausbildungsschulen
  • Fortbildung der Studienleiter/innen und Mentoren

3. Fort- und Weiterbildung mit den Akzenten

  • Entwicklung eines Fort- und Weiterbildungskonzeptes
  • Weiterbildung für Lehrkräfte ohne Lehramt  bzw. für zusätzliche Qualifikationen
  • berufbegleitende fachliche Fortbildung

Das Kompetenzzentrum für Berufliche Bildung des IQ M-V arbeitet eng mit dem zuständigen Referat im Bildungsministerium, den Hochschulen, Kammern der Arbeitsverwaltung und vor allem mit den Schulen des Landes zusammen.

Leiterin des Komptetenzzentrums :
Christine Richter
Institut für Qualitätsentwicklung M-V
Kontakt:
Tel: 0381 4985974
E-Mail: c.richter@iq.bm.mv-regierung.de

 Pressemitteilung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV

Bildungsminister Mathias Brodkorb setzt sich für eine bessere Qualität des Unterrichts an beruflichen Schulen durch Fort- und Weiterbildungen der Lehrerinnen und Lehrer ein.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt für die Weiterbildung von rund 200 Lehrkräften etwa 8 Mio. Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Koordiniert werden die Veranstaltungen und Weiterbildungen durch das neue Kompetenzzentrum für berufliche Schulen. Es wurde am 16. Januar 2014 im Regionalbereich des Instituts für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQ M-V) in Rostock gegründet.

"Es ist wichtig, dass sich Lehrkräfte an den beruflichen Schulen in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt laufend weiterbilden können", betonte Bildungsminister Brodkorb bei der Gründungsveranstaltung des Kompetenzzentrums vor 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Technologiezentrum Warnemünde.

"Die Organisation und Durchführung der Weiterbildung von 200 Lehrerinnen und Lehrern ist eine anspruchsvolle Aufgabe, weil sich unter dem Dach der beruflichen Schule verschiedene Schularten wie die Berufsschule, Berufsfachschule, die Höhere Berufsfachschule, das Fachgymnasium, die Fachoberschule und Fachschule befinden", erläuterte Brodkorb. An den Berufsschulen würden beispielsweise Fachkräfte für insgesamt 140 Ausbildungsberufe arbeiten.

"Langfristig wird das Land durch die Wiederaufnahme der Berufsschullehrer-Ausbildung für den Lehrernachwuchs sorgen", sagte der Minister. "An der Hochschule Neubrandenburg gibt es seit dem Wintersemester 2013/2014 einen Studiengang mit der beruflichen Fachrichtung ´Gesundheit und Pflege´. Zum Wintersemester 2014/2015 soll ein gleichwertiges Studienmodell für die berufliche Fachrichtung ´Sozialwesen´ hinzukommen. Die pädagogischen Anteile absolvieren die Studierenden an der Universität Rostock. Das Land unterstützt die Hochschulen mit 1,5 Mio. Euro", so Brodkorb. Mit diesem Zwei-Säulen-Modell, also der Fort- und Weiterbildung sowie mit der Wiederaufnahme des Berufsschullehrerstudiums, verbessere sich die Qualität der beruflichen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern.

Mitarbeiter/innen des Kompetenzzentrums Berufliche Schulen und ihre Aufgaben

Berufliche Schulen im Wandel

Die bestandsfähigen beruflichen Schulen entwickeln sich zu Regionalen Beruflichen Bildungszentren (RBB) weiter.

Die Profilierung erfolgt nach Berufsbereichen und Berufsgruppen.

Die Schulnetzplanung für die beruflichen Schulen bis 2017/2018 im Überblick
Berufliche Schulen im Wandel - Powerpoint-Präsentation

QEBB - Qualitätsentwicklung Beruflicher Bildungszentren

Um die Qualität einer Schule sicherzustellen, nachhaltig weiterzuentwickeln und wissenschaftlich abzusichern, haben sich die beruflichen Schulen für das Schweizer Modell „Q2E – Qualität durch Evaluation und Entwicklung“ entschieden, auf dessen Grundlage bedarfsgerechte schuleigene Qualitätsmanagementsysteme entstanden sind.
Jede Schule erhält eine externe professionelle Rückmeldung zur Steuerung der Qualitätsprozesse durch die Schulleitung, der persönlichen Qualitätsentwicklung der Lehrkräfte durch individuelle Rückmeldungen und der internen Evaluation.  Durch ein das spezielle Q2E-Verfahren wird der Ist-Zustand festgestellt, außerdem werden Empfehlungen zur Qualitätsverbesserung gegeben.

Qualitätsentwicklung an beruflichen Schulen in MV

Dr. Ilona Pollack

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV

 

Tel: 0385 588 7610

E-Mail: i.pollack@bm.mv-regierung.de

Leiterin: Christine Richter
Institut für Qualitätsentwicklung M-V

Tel: 0381 4985974
E-Mail:c.richter@iq.bm.mv-regierung.de

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