14. Geschichtsmesse vom 28. bis 30. April 2022

25.02.2022

Anmeldeschluss ist der 11. März 2022

Unter dem Titel „Demokratie unter Druck“ möchte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit dem Programm der diesjährigen Geschichtsmesse das Spannungsfeld zwischen Freiheit, Protest und Extremismus in Deutschland und Europa nach 1989/90 ausloten.

Freiheit ist in der Geschichte ein scheinbar übermächtiges Leitmotiv. Der Wunsch nach Freiheit war und ist Antrieb für Revolutionen und gesellschaftlichen Wandel. Über kaum einen anderen Begriff wird in der historisch-politischen Bildung und insbesondere im Bereich der Aufarbeitung der SED-Diktatur so viel gesprochen. Was aber ist mit Freiheit genau gemeint? Was verstehen Menschen in Ost- und Westdeutschland jeweils darunter? Warum fühlen sich manche Bürgerinnen und Bürger auch in der Demokratie unfrei? In welchem Verhältnis stehen Freiheit, Protest und politischer Extremismus? Wir wollen aber auch der Frage nachgehen, welche Rolle rechte Gewalt und Extremismus in der andauernden Vereinigungsdebatte zwischen „West“ und „Ost“ rund 30 Jahre nach den Ausschreitungen von Hoyerswerda, Mölln, Rostock-Lichtenhagen, etc. spielt. Dies werden nur einige der Fragen sein, die auf der Geschichtsmesse diskutiert werden sollen.

Die Geschichtsmesse bietet ein umfangreiches Programm mit Podiumsgesprächen, Vorträgen und Filmen. Das dreitägige Forum informiert darüber hinaus über eine Vielzahl aktueller Ausstellungen, Jugendprojekte, Veranstaltungsvorhaben, Multimediaprojekte und Publikationen. 

Anders als in den Vorjahren ist eine Anmeldung nun Online möglich. Das Anmelde-Formular, das vorläufige Programm sowie alle weiteren Informationen finden Sie unter www.geschichtsmesse.de .

Anmeldeschluss ist der 11. März 2022. Stornierungen sind bis zum 27. März möglich.

Verantwortlich für die Geschichtsmesse sind in der Bundesstiftung Aufarbeitung Dr. Sabine Kuder und Michael Wellmann. Michael Wellmann steht Ihnen für alle Fragen gerne als Ansprechpartner per E-Mail unter geschichtsmesse@bundesstiftung-aufarbeitung.de zur Verfügung.