Prävention von Abhängigkeitsverhalten

"Krebs vorbeugen statt nachsehen - Nichtrauchen ist cool"
Im Rahmen des Präventionsprojekts „Krebs vorbeugen statt nachsehen – Nichtrauchen ist cool“ des CCC-MV (Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern) erhalten Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe zwei Mal jährlich die Möglichkeit an einer Informationsveranstaltung teilzunehmen. Ziel des Projekts ist es, über die gesundheitlichen Gefahren des Tabakkonsums aufzuklären und ein vertiefendes Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Rauchen und der Entstehung von Krebserkrankungen zu vermitteln.

Die ca. 1,5 bis 2-stündigen Informationsveranstaltungen finden in den Hörsälen der Universitätsmedizin Rostock und der Universitätsmedizin Greifswald statt. Dort werden die Schülerinnen und Schüler umfassend über die Inhaltsstoffe von Tabak und Tabakrauchs sowie dessen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus informiert. Durch den Einsatz anschaulicher medizinischer Materialien und die Einbindung authentischer Erfahrungsberichte von Patientinnen und Patienten, die an tabakbedingtem Krebs erkrankt sind, wird das Thema nicht nur sachlich fundiert, sondern auch emotional eindrücklich vermittelt.
Wenn Sie mit Ihrer Schulklasse an der Informationsveranstaltung teilnehmen möchten, dann wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpersonen:
Standort Rostock:
Johanna Schmidt
E-Mail: lehre.umr@ccc-mv.de
Telefon: 0381 494-45804
Standort Greifswald:
Gesine Jenz
E-Mail: ccc-mv-praevention@med.uni-greifswald.de
Telefon: 0383 486-6673
Cannabis und Jugendliche
Eltern erhalten Unterstützung und wichtige Informationen
Seit der Legalisierung von Cannabis für Volljährige im letzten Jahr stehen Schulen und insbesondere Eltern vor neuen Herausforderungen. Cannabis ist keine harmlose Substanz, insbesondere für Jugendliche. Der Konsum kann langfristige Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit haben. Vor diesem Hintergrund hat die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen Mecklenburg-Vorpommern (LAKOST M-V) einen umfassenden Flyer veröffentlicht, der Eltern dabei hilft, Warnsignale zu erkennen und Unterstützung anzubieten. Der Flyer informiert über die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Risiken des Cannabiskonsums für Jugendliche und gibt wertvolle Hinweise, wie Eltern reagieren können, wenn sie bei ihrem Kind Anzeichen für Konsum vermuten.
Förderung des Nichtrauchens
Alkoholprävention
- "Alkohol? Kenn dein Limit. "- Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
- Klar bleiben - Feiern ohne Alkoholrausch - Das Präventionsprogramm
- Anmeldeflyer "Klar bleiben"
- LAKOST Mitmach-Parcours „Volle Pulle Leben - auch ohne Alkohol“
- Kampagne "bunt statt blau"
- Angebote für Lehrerinnen und Lehrer
Drogenprävention
Prävention von Glückspielsucht
Prävention von Mediensucht
- SchAU HIN! WAS DEIN KIND MIT MEDIEN MACHT - eine Initiative starker Partner
- "medienwissen-mv.de - wir helfen abzuschalten" - das Informationsportal für Mecklenburg-Vorpommern
- "medienaktiv" - regionale Netzwerke in der Medienarbeit
- Aufwachsen mit Handy, Web 2.0 & Chats
- Aktiv gegen Mediensucht e.V.
- Medienkompass Mecklenburg-Vorpommern
- Digitalisierung
Sucht- und Drogenbeauftragter der Bundesregierung mit Unterstützungsangeboten für Schulen in der Suchtprävention
Da die Schulen eine Schlüsselfunktion bei der Suchtprävention einnehmen, sind es die Lehrerinnen und Lehrer – neben dem Elternhaus –, denen es auffällt, wenn Jugendliche Probleme entwickeln. Deshalb setzt sich der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung für die Etablierung von Programmen zur Früherkennung und -intervention bei riskantem Konsum ein und bietet den Schulen Unterstützungsangebote an.

Zuzüglich zu den bereits bestehenden Angeboten der BZgA und der LAKOST M-V, hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten weitere attraktive Angebote geschaffen. Folgende Impulse zur Stärkung von Suchtprävention und Frühintervention an der Schule können zukünftig durch die Lehrerinnen und Lehrer genutzt werden:
- Praxisleitfaden für Schulen: Wie komme ich als Schule vor Ort zu einer evidenzbasierten Suchtprävention und wer kann mir auf diesem Weg helfen? Unter den folgenden Links finden Schulen eine Vielzahl von Informations- und Präventionsmaterialien mit Fokus auf Cannabis.
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Vorbeugen ist das eine, entschlossen handeln, wenn es Probleme gibt, das andere. Auch hierzu sollten Schulen in der Lage sein, in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachkräften vor Ort zu intervenieren: Unterstützen können hier die Inhalte von FreD mit dem Interventionskurs, wenn junge Menschen wegen Drogen- oder Alkoholkonsums auffallen

Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung MV
