Weitere Fortbildungsangebote
Externe Fortbildungsangebote
Im Folgenden finden Sie externe Fortbildungsangebote für Lehrende.
Das KIWI-Programm - Für diskriminierungskritische Schulen
KIWI steht für: Kritisch, Inklusiv, Wertschätzend, Initiativ.
Wir stärken pädagogisches Personal, indem wir Diversitätsorientierung und Inklusionskompetenz vermitteln, womit diskriminierendes Verhalten reflektiert und abgebaut wird. Wir unterstützen Schüler:innen, indem wir Empathie, Selbstreflektion und Selbstwirksamkeit vermitteln und damit die Lernprozesse in Bezug auf die eigene Positionierung und Möglichkeiten der Partizipation fördern. Wir setzen insbesondere auf das Konzept des Empowerments und den Anti –Bias Ansatz. Wir nutzen ressourcenorientierte Methoden zur Unterstützung der Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen.
Das KIWI-Programm unterstützt Schulen in ihrer diversitätssensiblen Öffnung durch:
- Schüler:innen-Workshops
- Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte
- finanzielle Förderung von Schulprojekten
- KIWI-Podcast
- digitalen Fachaustausch
- systemische Prozessberatung
Die kostenfreien Angebote können angefragt werden unter kiwi@care.de
Um ein diversitätssensibles Lernen zu ermöglichen, liegt KIWI ein Methodenhandbuch zugrunde, dass über 150 praxiserprobte Unterrichtsmethoden u.a. zu den Themen Werte, Identität, Miteinander und Zukunftsgestaltung beinhaltet. So lassen sich die Themen der Fortbildung nachhaltig in den Unterricht implementieren.
Alle Details und Anfragen unter: kiwi@care.de und www.care.de/kiwi
Über uns:
Gegründet 1945 in den USA, half CARE Millionen von Menschen im Nachkriegseuropa mit den bis heute bekannten CARE-Paketen. 1980 gründete sich CARE Deutschland als unabhängige internationale Hilfsorganisation. Heute setzt sich CARE in über 100 Ländern dafür ein, dass Armut überwunden wird und von Katastrophen Betroffene überleben können. Auf die Migrations- und Fluchtbewegungen nach Europa hin, unterstützt CARE seit 2016 Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland in der diversitätssensiblen Unterrichts- und Schulentwicklung. Das KIWI-Bildungsprogramm wird finanziert von der Europäischen Union.
SchiLF im HTM Peenemünde
Das Historisch-Technische Museum Peenemünde biete mit der Pädagogischen Führung eine schulinterne Fortbildungsveranstaltung über den Schwerpunkt Geschichte und politische Bildung hinaus für alle Fächer an.
In einem Einführungsvortrag zur Arbeit der Museumspädagogik am Historisch-Technischen Museum Peenemünde werden die Lehrkräfte über die Grundlagen, die Adressaten und die Anwendungen museumspädagogischer Angebote am außerschulischen Lernort informiert. Anschließend erfolgt eine Begehung der Ausstellungsbereiche, abschließend tauschen sich die Teilnehmer mit dem Museumspädagogen über ihre Erwartungen und Erfahrungen mit museumspädagogischen Angeboten beziehungsweise allgemein über einen Museumsbesuch mit Schulklassen aus. Nach- und Rückfragen sowie Kritik und Verbesserungsvorschläge können hierbei eingebracht werden.
Digitaler Selbstlernkurs der Universität Köln - Sozioökonomische Bildung
An der Universität zu Köln wurde ein neues Fortbildungsangebot für Lehrkräfte entwickelt. Gegenstand des digitalen Selbstlernkurses ist der sensible Umgang mit digitalen Unterrichtsmaterialien in der sozioökonomischen Bildung.
In der Fortbildung werden in insgesamt acht Modulen digitalisierungsspezifische Herausforderungen für die sozioökonomische Bildung analysiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage nach dem Umgang mit kostenlos im Internet distribuierten Unterrichtsmaterialien, deren Verbreitung in den letzten Jahren immens zugenommen hat. Hintergrund dieser Fragestellung sind die stetig wachsenden Aktivitäten von privatwirtschaftlichen Akteuren im „Schonraum Schule", die sich beispielsweise darin ausdrücken, dass sich nunmehr bereits 33 von 40 im Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Konzernen im Bildungsbereich engagieren. Es muss angenommen werden, dass dieses Engagement auf die nachhaltige Einflussnahme von Weltbildern der Schüler:innen sowie die möglichst frühe Markenbindung zielen.
Die Fortbildung ist vom IQ M-V als externes Fortbildungsangebot für Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern anerkannt. Der digitale Selbstlernkurs kann auf der ILIAS | EduLabs-Plattform der Universität absolviert werden. Dazu ist eine kostenfreie Anmeldung auf ILIAS | EduLabs-Plattform erforderlich.
Spielerisch programmieren lernen mit IT4Kids (3. - 6. Klasse)
Was ist eine Schleife? Wie schreibe ich meine ersten Programme in einer blockbasierten Programmiersprache? Wie erkläre ich meinen Schülerinnen und Schülern, was ein Algorithmus ist? Um diese und viele weitere Fragen rund um den Einstieg in die Programmierung geht es in den interaktiven Fortbildungen von IT4Kids. Lösen Sie zunächst einfache Programmieraufgaben in der datenschutzkonformen Lernsoftware Cubi und lernen Sie danach das Lehrmaterial von IT4Kids kennen, mit dessen Hilfe Sie das Gelernte direkt im Anschluss an die Fortbildung in Ihrem Unterricht umsetzen können.
Das Lehrmaterial und die Lernsoftware Cubi sind kostenfrei und können ohne Account genutzt werden. Die Fortbildungsangebote von IT4Kids richten sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer der 3. & 4. Klasse für den Arbeitsbereich "Medien verwenden, bewerten und produzieren" im Sachunterricht und an Lehrerinnen und Lehrer der 5. & 6. Klasse, die das Fach Informatik und Medienbildung unterrichten.
Die 3-stündigen Veranstaltungen sind vom IQ M-V offiziell als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
Digitaler Selbstlernkurs „Baukulturelle Bildung. Sensibilisierung für die gebaute Umwelt I“
Die Fortbildung richtet sich primär an Lehrkräfte der Fächer Kunst und Sachkunde. Da die Baukulturelle Bildung prädestiniert ist für den fächerübergreifenden Unterricht und die Verbindung mit Querschnittsthemen, wie Politische Bildung oder Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), ist der Kurs so niedrigschwellig und offen gestaltet, sodass er Lehrkräfte aller Fächer sowie Pädagog*innen in der offenen Ganztagsbetreuung adressiert.
Die Fortbildung eröffnet Zugänge zur Baukulturellen Bildung und zeigt, dass es einfach ist Baukultur zu vermitteln, Spaß macht, mit Kindern und Jugendlichen in der gebauten Umwelt zu arbeiten, und überall damit begonnen werden kann.
Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Architekturpsychologie und erfahren, warum es uns Menschen so schwerfällt, die gebaute Umwelt bewusst wahrzunehmen, und warum sich insbesondere die vertraute Alltagsumgebung gut als Ausgangspunkt für die Baukulturelle Bildung eignet. Sie erhalten Übungen und Anregungen, die ihnen helfen, die Wahrnehmung zu intensivieren und eine bewusstere Beziehung zur gebauten Umwelt einzugehen. Sie lernen, mit Kindern und Jugendlichen an jedem beliebigen Ort ins Gespräch, Nachdenken, Philosophieren und Spekulieren über Architektur zu kommen und entwickeln dabei einen „liebevolleren Blick“ auf die gebaute Umwelt.
Teilnahmegebühr: 35,00 €
Kursumfang: Video- und Audiomaterial: ca. 95 Minuten; empfohlene zusätzliche Lernzeit: ca. 85 Minuten = Gesamtdauer: ca. 180 Minuten
Start: jederzeit
Vorschau-Video: https://vimeo.com/1080945231/d9fb9f66e4?ts=0&share=copy
Digitaler Selbstlernkurst „Stadt + Spiel. Sensibilisierung für die gebaute Umwelt II“
Spiele und spielerische Strategien besitzen ein enormes Potenzial für die Baukulturelle Bildung und sind echte Alleskönner. Sie haben eine sinnliche Qualität, die anderen Medien in der Regel fehlt. Sie sind niedrigschwellig, hierarchiefrei, leicht zugänglich und wirken gemeinschaftsbildend. Spiele bringen Potenziale für Aushandlungs- und Beteiligungsprozesse mit sich. Sie lassen sich aber auch gezielt einsetzen, um die Wahrnehmung der gebauten Umwelt zu verändern, Gewohntes infrage zu stellen oder um auf Entdeckungsreise in der gebauten Umwelt zu gehen.
In dem Selbstlernkurs werden die Potenziale des Spiels für die Baukulturelle Bildung historisch, theoretisch und praktisch in den Blick genommen und mit konkreten Anregungen verbunden, mit denen sich die Stadt als Spielraum entdecken und zurückgewinnen lässt.
Der Kurs richtet sich an (Kunst-)Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen, die spielerische Zugänge zur gebauten Umwelt erproben und vertiefen möchten. Der Kurs kann unabhängig von „Sensibilisierung für die gebaute Umwelt I“ absolviert werden. Beide Fortbildungen sind inhaltlich aufeinander bezogen, aber so konzipiert, dass jede für sich allein stehen kann.
Die Fortbildung ist vom IQ M-V als externes Fortbildungsangebot für Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern anerkannt. Sie wurde von der Online-Akademie Baukulturelle Bildung.Online (BB.O) produziert und besteht aus qualitativ hochwertigen Lernvideos (vier Input-Lektionen und fünf Übungen). Ein optionaler Community-Bereich dient der vertieften Reflexion und dem Peer-Learning.
Teilnahmegebühr: 35,00 €
Kursumfang: Videomaterial: ca.115 Minuten; empfohlene zusätzliche Lernzeit: ca. 65 Minuten = Gesamtdauer: ca. 180 Minuten
Technische Voraussetzungen: Die Kursinhalte bestehen aus Video-Dateien im MP4-Format und können ausschließlich online abgerufen werden. Ein Download der Dateien ist nicht möglich.
Start: jederzeit
Zum Kurs: https://www.baukulturelle-bildung.online/kurse/sensibilisierung-f%C3%BCr-die-gebaute-umwelt-ii
Weiterbildungsstudiengang Schulpraktische Religionspädagogik
Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) bietet Studiengänge für Schulpraktische Religionspädagogik für Lehrkräfte an.
Das Weiterbildungsstudium vermittelt theologische Grundlagen und zeigt methodisch-didaktische Gestaltungsmöglichkeiten für die schulische Religionspädagogik auf. Die Teilnehmenden reflektieren, vertiefen und aktualisieren durch diese Auseinandersetzung den eigenen Zugang zu religiösen Fragen.
Studiendauer: 4 Semester
Präsenzzeit: 3 Blockseminare, 1 Freitag pro Monat in der Schulzeit online
Umfang: 10 Module, 90 Credits
E-Learning-Phasen
Abschluss: Zertifikat, das auch zur Beantragung der kirchlichen Unterrichtsbeauftragung (missio canonica) für das Fach Katholische Religion berechtigt.
Ansprechpartnerinnen:
Prof. Dr. Christine Funk
Christine.Funk@khsb-berlin.de
Friederike Mizdalski
mizdalski@erzbistum-hamburg.de
Umgang mit „schwierigen SuS“ – Wundermittel + Tricks?!
Wie schaffen wir es als Lehrkräfte, dass Schülerinnen und Schüler zuhören, mitarbeiten, Regeln einhalten und sich auf Lernprozesse einlassen – auch dann, wenn sie dies zunächst eigentlich nicht möchten?
Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte, die ihren Umgang mit herausfordernden SuS reflektieren und erweitern möchten. Im Mittelpunkt steht nicht die Suche nach einfachen „Wundermitteln“ oder schnellen Tricks, sondern die professionelle Auseinandersetzung mit Beziehung, Kommunikation und pädagogischem Handeln im schulischen Alltag.
Ziele der Fortbildung
Die Teilnehmenden …
- reflektieren herausforderndes Schülerverhalten als Beziehungs- und
Kommunikationsgeschehen, - setzen sich mit Macht als pädagogischem Beziehungsbegriff auseinander,
- erkennen eigene Handlungsmöglichkeiten und deren Grenzen,
- lernen ausgewählte Kommunikationsmodelle und Grundlagen der Transaktionsanalyse kennen,
- analysieren typische Unterrichts- und Konfliktsituationen,
- entwickeln konkrete Handlungsoptionen für den eigenen schulischen Alltag.
Das Angebot eignet sich besonders als schulinterne Fortbildung, da konkrete Situationen, Fragestellungen und Bedarfe des jeweiligen Kollegiums aufgegriffen werden können. Umfang, Schwerpunktsetzung und zeitlicher Rahmen können nach Absprache an die Bedürfnisse der Schule angepasst werden.
Anmeldung und Kontakt
Tom Martius
Sonderpädagogisches Förderzentrum "Biberburg" Anklam
E-Mail: tmartius@web.de
Telefon: 0175 5251720
Neue Fortbildungen BNE
Die Engagement Global gGmbH bietet folgende aktuelle Fortbildungen zu BNE-Themen an. Die Fortbildungen sind vom IQ M-V als externe Fortbildungsangebote für Lehrkräfte des Landes M-V anerkannt.
Online-Vorträge zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung für die Sekundarstufe I und die Grundschule
Immer montags |Uhrzeit: 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr | Ort: Online | Zielgruppe: (Angehende) Lehrkräfte, Lehrkräfteausbilder*innen, Lehrplanentwickler*innen, Mitarbeitende von Bildungsbehörden, Schulbuchautor*innen
In den Online-Vorträgen zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung zeigen die als Referierenden eingeladenen Autor*innen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in verschiedenen Fächern und in der Grundschule verankert werden kann. Dazu werden die Unterrichtsbeispiele vorgestellt und die fachdidaktischen Ansätze sowie Kompetenzen näher erläutert. Ergänzend haben Sie Gelegenheit Ihre individuellen Fragen zu stellen.
Termine im Überblick:
BNE mit globaler Perspektive im Fach Religion am 28. September
BNE mit globaler Perspektive in der Grundschule am 09. November
BNE mit globaler Perspektive im Fach Geografie am 30. November
BNE mit globaler Perspektive in den Alten Sprachen am 14. Dezember
Online-Vorträge zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung für die gymnasiale Oberstufe
Immer mittwochs | Uhrzeit: 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr | Ort: Online | Zielgruppe: (Angehende) Lehrkräfte, Lehrkräfteausbilder*innen, Lehrplanentwickler*innen, Mitarbeitende von Bildungsbehörden, Schulbuchautor*innen
Die Online-Vorträge geben Ihnen Gelegenheit, die Inhalte der Grundlagenkapitel des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung für die gymnasiale Oberstufe sowie Konzepte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) kennenzulernen. Die von Autor*innen des Orientierungsrahmens gestalteten Online-Vorträge vermitteln Einblicke in übergeordnete Zusammenhänge, leitende Perspektiven und zentrale Kompetenzbereiche. Darüber hinaus erhalten Sie Impulse und fachdidaktische Ansätze, die Sie für die Weiterentwicklung Ihres Unterrichts nutzen können. Anfang des Jahres 2027 geht es weiter mit den Kapiteln zu den 17 Schulfächern.
Termine im Überblick
Einführung in den erweiterten Orientierungsrahmen am 16. September
BNE: globale Perspektive, Lernherausforderungen und demokratiebezogenes Lernen am 23. September
BNE mit globaler Perspektive in der Lehrkräftebildung am 25. November
Bildung für nachhaltige Entwicklung als Aufgabe für die ganze Schule am 02. Dezember
Bildung für nachhaltige Entwicklung in einer digitalisierten Welt am 09. Dezember
In zehn Schritten zum Systemischen Denken im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung
15. September 2026 | 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr |Ort: Online | Zielgruppe: (angehende) Lehrkräfte, Lehrkräfteaus- und -fortbildende
Bei dieser Fortbildung werden globale und komplexe Zusammenhänge analysiert und Wege aufgezeigt, wie Schüler*innen herangeführt werden können systemisch zu denken. Dabei wird das Beispiel Kartoffelchips genauer betrachtet, welches sich mit den Produktionsbedingungen und den gesundheitlichen Folgen der global zunehmenden Nachfrage nach Kartoffelchips und Snacks allgemein befasst.
Handprint CARE: Praxisnahe Didaktik für nachhaltiges Handeln in der Schule
12. November 2026| 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr |Ort: Online | Zielgruppe: (angehende) Lehrkräfte, Lehrkräfteaus- und -fortbildende
Wie können wir junge Menschen dazu befähigen, die Welt nicht nur zu verstehen, sondern sie aktiv positiv zu gestalten? Anhand des Unterrichtsmaterials „Handprint CARE – Eine Didaktik des verantwortungsvollen Handelns in der Schule“ wird in das Handprint-Konzept sowie in die Grundlagen des CARE-Ansatzes eingeführt und ein Überblick über die Unterrichtsbeispiele der Handreichung gegeben. Im Fokus stehen die hochaktuellen Themen Energie mit Zukunft, nachhaltiger Konsum von Smartphones, Zusammenleben der Generationen sowie sauberes Wasser.
Bildung für nachhaltige Entwicklung in der ganzen Schule verankern – Schritt für Schritt zum Whole School Approach
10. Dezember 2026| 15:30 Uhr bis 17:30 Uhr |Ort: Online | Zielgruppe: Lehrkräfte mit Interesse an Schulentwicklung und BNE, BNE-Koordinator*innen sowie Schulleitungen
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) endet nicht im Klassenzimmer. Mit dem Whole School Approach (WSA) entwickeln Sie Ihre Schule als Ganzes weiter – vom Unterricht über Schulorganisation und -kultur bis hin zu Kooperationen und außerschulischen Angeboten. Ein neuer Praxisleitfaden zeigt, wie dies im Schulalltag gelingen kann – Schritt für Schritt und mit vielen Methodenhinweisen und Tipps. Wie Sie die Publikation am besten für die Schulentwicklung nutzen, erfahren Sie in diesem Online-Workshop.
Bildung für nachhaltige Entwicklung in der ganzen Schule verankern – Schritt für Schritt zum Whole School Approach
20.-21. November 2026 | Uhrzeit: ganztägig | Ort: Hannover | Zielgruppe: Lehrkräfte mit Interesse an Schulentwicklung und BNE, BNE-Koordinator*innen sowie Schulleitungen.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) endet nicht im Klassenzimmer. Mit dem Whole School Approach (WSA) entwickeln Sie Ihre Schule als Ganzes weiter – vom Unterricht über Schulorganisation und -kultur bis hin zu Kooperationen und außerschulischen Angeboten. Wie dies gelingen kann, erfahren Sie in dieser Fortbildung – Schritt für Schritt, vom gemeinsamen Startschuss über die Bestandsaufnahme und Ideenfindung bis hin zur Umsetzung. Dazu erhalten zahlreiche Methodenhinweise, Tipps aus der Praxis und konkrete Beispiele von Schulen, die sich bereits am WSA orientieren.
Die Teilnahme an der Fortbildung inklusive einer Übernachtung im Tagungshaus ist kostenlos. Die Zimmer sind bereits reserviert, individuelle Anfragen und Buchungen sind nicht notwendig. Die Fahrtkosten für An- und Abreise werden nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG) erstattet.
Vortragsreihe „Was steckt dahinter?“
Codes, Narrative und Ideologien erkennen und einordnen
Wie lassen sich Codes, Symbole und Narrative gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) erkennen und einordnen? Die Online-Vortragsreihe der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten vermittelt praxisnahes Wissen zu aktuellen Erscheinungsformen und Ideologien von GMF und nimmt dabei unter anderem Antisemitismus, Rechtsextremismus, Rassismus, Antifeminismus, Ableismus und Antiziganismus in den Blick.
Fachliche Inputs werden durch Austausch, Kleingruppenarbeit und Reflexion ergänzt. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Lehrkräfte und bieten konkrete Anregungen für die schulische Bildungsarbeit.
Format: Online-Vortragsreihe
Zeitraum: Einzeltermine von Mitte September 2026 bis Ende November 2026
Teilnahme: kostenfrei
Anmeldung: Die Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen sowie weitere Informationen zu Terminen und Inhalten finden Sie auf der Projektseite.
Die Fortbildungsreihe ist vom IQ M-V als externes Fortbildungsangebot für Lehrkräfte des Landes M-V anerkannt.
Lebe dein Ändern – BNE-Modulreihe mit Basisinformationen und Trainings für Bildungsmenschen in MV
Das Leben ist ein Fluss und wir sind mittendrin. Im Strom von Wissen, Können, Medien, Weltereignissen und Politik Mehr denn je ist es wichtig, in Bildungseinrichtungen Prozesse auf Nachhaltigkeit und bewusstes Leben auszurichten.
Die BNE-Fortbildungsreihe ist ein kompaktes Instrument aus vier inhaltlich aufeinander aufbauenden Modulen, die über das Jahr verteilt dazu einladen, BNE kennenzulernen und zu vertiefen. Die Teilnahme ist an einzelnen Modulen oder der ganzen Reihe möglich. Eine Teilnahme über die ganze Reihe bietet den Vorteil den kollegialen Austausch und das Netzwerk außerschulischer BNE zu stärken.
Zielgruppe: nun-BNE-Zertifizierte Akteure und Einrichtungen, außerschulische Lernorte und Akteure der Umweltbildung, der BNE und des Globalen Lernens, Fachkräfte aus Kita und Schule, Behörden, Interessierte
Referentinnen und Referenten: Ulrike Gisbier Über.Morgen gGmbH – Gemeinschaft für Beratung, Bildung und Zukunftsprozesse, Alexandra Pencov, Soziale Bildung e.V., Kathleen Veit, Stadt Rostock, Solveig Borges, Landwert Stahlbrode
Zeit: jeweils 9:30 bis 15:30 Uhr
Orte: Rostock, Güstrow, Stahlbrode (siehe unten)
Modul I – Von der Welt ins Dorf – BNE als Schlüssel für die große Transformation 27.10.2026
Auftakt einer Reihe von 4 Modulen BNE kompakt. Dieser Tag soll als Ausgangspunkt für die inhaltliche Arbeit der weiteren Module vor allem die derzeitige Situation vergegenwärtigen und Lust und Kraft für Engagement in die Zukunft freilegen. In diesem Einstiegsmodul sprechen wir über planetare Leitplanken, herausfordernde Rahmenbedingungen aber auch über mutmachende Weichenstellungen in der Wissenschaft, Gesellschaft und Welt-Politik.
Schwerpunkte:
- Agenda 2030 als größtes Partizipationsprojekt für eine bessere Welt
- Einführung in den Ansatz der BNE
- Orientierung Fake News, Wissenschaft und notwendige Konsequenzen
Ort: Rostock, Basislager
Modul II – Navigation und Führung - Ganzheitliches Steuern und systemische Prozesse 18.11.2026
Das Seminar richtet sich an diejenigen Angebote von BNE, die in naher Zukunft ein Leitbild erstellen oder ihr gegenwärtiges weiter entwickeln wollen. Inhalte des Seminars sind Vorstellung grundsätzlicher Leitbildinhalte, die Diskussion der Leitbildstrukturen verschiedener Institutionen, die Reflexion eigener Ziele, Leitsätze und Wirkungen. Neben der Besprechung der internen Grundsätze wird es auch um die Wirkung des Leitbildes nach außen gehen.
Schwerpunkte
- Leitbilder – Funktion, Aufbau und Erstellung
- Leitung und Steuerung ganzheitlicher Organisationsprozesse
Ort: Güstrow, Haus der Kirche
Modul III – Gutes Lernen konzeptionell ermöglichen – Pädagogische Theorie und Praxis 3.2.2027
Was macht BNE aus, woran kann ich gute BNE erkennen? Welche Bildungsveranstaltung bleibt in Erinnerung? Wie können wir aktuelles Wissen so darbieten, dass wir unsere Teilnehmenden damit nachhaltig begeistern? Diesen und anderen Fragen widmet sich Modul 3. Die Teilnehmenden des Moduls lernen, wie die Phasen einer Bildungsveranstaltung kreativ & sinnvoll mittels „Roten Faden“ miteinander verknüpft werden.
Schwerpunkte:
- Didaktische Prinzipien der BNE verstehen
- Ziele von BNE und Gestaltungskompetenzen verstehen
- Der rote Faden/ Dramaturgie von Lernprozessen, Lernarrangement erkennen
Ort: Stahlbrode, Landwert Schulbauernhof
Modul IV – Vom guten Willen zum Handprint – Methodenwerkstatt für die konkrete Praxis 2.3.2027
Die Teilnehmenden des Moduls probieren verschiedenste Methoden einer Bildungsveranstaltung selbst (ggf. in Kleingruppen) aus. Dabei packen sie gemeinsam einen Methodenkoffer, der auf Abwechslungsreichtum, variierende Zielgruppen und unterschiedliche Phasen einer Bildungsveranstaltung Wert legt. Neben der Erprobung nehmen wir uns Zeit und Raum für eine fachliche Reflexion zum Einsatz der Methoden.
Schwerpunkte
- Methodenkarussell
- Handprint
- Fachaustausch
Ort: Güstrow, Haus der Kirche
My Voice. My Choice. – Medien checken. Werte klären.
Wie bilden sich Jugendliche eine Meinung, und wie können sie lernen, Medieninhalte kritisch zu hinterfragen und eigene Standpunkte zu entwickeln? In dieser praxisorientierten Schulung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren verbinden wir Medienbildung, Werteorientierung und Demokratiebildung. Sie lernen Methoden kennen und erproben diese, um Themen wie Social Media, Nachrichten, KI und Deepfakes sowie politische Meinungsbildung und Beteiligung mit Jugendlichen aufzugreifen. Die Fortbildung bietet Anregungen für die direkte Umsetzung im Unterricht und in der pädagogischen Praxis und unterstützt Sie dabei, junge Menschen in ihrer Medienkompetenz, Urteilsfähigkeit und demokratischen Teilhabe zu stärken.
Termin: 05. November 2026, 09:00 bis 15:00 Uhr
Ort: Medienwerkstatt Rostock in der FRIEDA 23, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock
Zielgruppe: Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und weitere pädagogische Fachkräfte
Teilnahme: kostenfrei; Reisekosten können (vom Veranstalter) nachträglich erstattet werden
Lions Quest „Erwachsen werden“
Lions Quest „Erwachsen werden“ ist ein Programm zur Förderung von Lebenskompetenzen in der Sekundarstufe I. Zahlreiche Lehrkräfte und Schulsozialpädagogen sehen aktuell einen besonderen Bedarf zur Stärkung des sozial-emotionalen Lernens.
Im Seminar arbeiten Sie mit vielfältigen Methoden, die Resilienz und Lebenskompetenzen bei jungen Menschen im Alter von 10 - 14 Jahren stärken können. Für die eigene spätere Arbeit mit dem Programm „Erwachsen werden“ erhalten Sie das Programmhandbuch mit Übungen und ausgearbeiteten Unterrichtsmaterialien zum sozial-emotionalen Lernen. So können Sie Ihre Schülerinnen und Schüler darin fördern, im Team zu arbeiten, Selbstbewusstsein uns Selbstvertrauen zu entwickeln und Konflikte und Probleme selbständig und konstruktiv zu lösen.
Termin: 12. – 13. November 2026
Seminarzeiten: Donnerstag ab 9 Uhr bis 18, Freitag in Absprache von ca. 8 bis ca. 17
Seminarort: Ausbildungs- und Fortbildungszentrum) Rostock GmbH (AFZ), Alter Hafen Süd 334 in 18069 Rostock
(Parkplätze sind in der Nähe vorhanden /die Kantine des AFZ kann individuell genutzt werden)
Kostenbeitrag: pro Teilnehmer wird ein Eigenanteil von 50,- Euro erhoben; bitte erst überweisen, wenn Sie eine Teilnahmezusage erhalten haben
Kontoverbindung: Lions-Clubhilfswerk Kühlungsborn e. V., Volks- und Raiffeisenbank, IBAN: DE15 1406 1308 0004 6633 65 Die Überweisung gilt ggf. als Nachweis gegenüber dem Finanzamt, da der Förderverein
des Lions Clubs keine gesonderten Bescheinigungen ausstellt.
Anmeldung: bis 12. Oktober 2026 auf dem beigefügten Anmeldebogen
(die 25 Seminarplätze werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben)
Die 2-tägige Fortbildungsveranstaltung ist vom IQ M-V als Lehrkräftefortbildung anerkannt.
Fachtagung: Demokratiebildung und Erinnerungskultur
Wie können Schule und Wissenschaft dazu beitragen, demokratische Werte zu vermitteln, gesellschaftliche Debatten kritisch zu begleiten und Erinnerung lebendig zu halten? Die Fachtagung „Demokratiebildung und Erinnerungskultur“ bringt aktuelle deutschdidaktische Perspektiven zusammen und verbindet wissenschaftliche Impulse mit konkreten Ansätzen für die Unterrichtspraxis.
Im Mittelpunkt der Vorträge und Workshops stehen Fragen demokratischer Grundwertebildung im Deutschunterricht und der Umgang mit Sprache und weiteren Medien im politischen Diskurs. Ein weiterer Schwerpunkt gilt der schulischen Erinnerungskultur: Workshops zu Digital Storytelling und generativer KI in der digitalen Zeitzeugenschaft zeigen, wie neue Formen des Erinnerns im Unterricht aufgegriffen und reflektiert werden können.
Gemeinsam laden der Deutsche Germanistenverband (DGV) und der Arbeitsbereich Didaktik der deutschen Sprache und Literatur der Universität Greifswald unter Leitung von Prof. Dr. Anette Sosna dazu ein, Wissenschaft und schulische Praxis miteinander ins Gespräch zu bringen, neue Impulse zu gewinnen und über die Rolle des Deutschunterrichts für eine lebendige Demokratie nachzudenken. Die Veranstaltung ist als Fortbildung für Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern anerkannt.
Termin: 12.11.-13.11.2026
Die Anmeldefrist wurde bis zum 10.11.2026 verlängert.
hybrid · kostenfrei
Die Fachtagung ist vom IQ M-V als externes Fortbildungsangebot für Lehrkräfte des Landes Mecklenburg-Vorpommern anerkannt.
Sportkongress des Landesturnverbandes
M-V am 14. November 2026 in Rostock
Wir bieten ein vielfältiges Programm mit neuesten Erkenntnissen und fachpraktischer Expertise mit knapp 20 nationalen und internationalen Referenten und Presentern in acht Sporthallenkomplexen rund um die Sportarena in der Tschaikowskistr. 45 in 18069 Rostock.
Der SportKongress M-V richtet sich an alle Übungsleiter*innen, Fachkräfte, Pädagogen (anerkannt als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte gemäß § 16 Lehrerbildungsgesetz - LehbildG M-V) sowie interessierte Sportbegeisterte und bildet Bereiche aus der GYMWELT ab wie: Step, Dance, Aerobic, Fitness, Präventions- und Gesundheitssport, Gymnastik, Body & Mind, Kinderturnen sowie Trends.
Programminformationen
Anmeldung
Online-Fortbildung: Holocaust Education mit digitalen Kurzvideos – SHOAH STORIES
Wie können TikTok- und Reels-ähnliche Kurzvideos zum Thema Holocaust und Antisemitismus sinnvoll und reflektiert im Unterricht einsetzen? In der kostenlosen 90-minütigen Online-Fortbildung lernen Lehrkräfte die Bildungsplattform SHOAH STORIES kennen und erhalten praxisnahe Anregungen und Materialien für die pädagogische Arbeit. Die Fortbildung gibt einen Einblick in die verschiedenen Funktionen der Plattform und zeigt, wie die Inhalte im Unterricht eingesetzt und mit Methoden der historischen und politischen Bildung verbunden werden können.
Die Fortbildung findet online per Zoom statt und richtet sich insbesondere an Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte, die mit Jugendlichen arbeiten.
Termine:
24.11.2026, 16:00–17:30 Uhr
15.12.2026, 16:00–17:30 Uhr
Online · 90 Minuten · kostenlos
Digitale Quellenwerkstatt „Mit Stempel und Unterschrift“
Während des Nationalsozialismus wurden Millionen von Menschen zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt, häufig bürokratisch dokumentiert in Arbeitskarten, Meldeunterlagen und Briefen. Doch was erzählen solche Dokumente wirklich? Wessen Perspektive zeigen sie und was wird verschwiegen?
In der digitalen Quellenwerkstatt „Mit Stempel und Unterschrift“ können Schülerinnen und Schüler, Studierende und andere Interessierte die Geschichte der NS-Zwangsarbeit anhand von 20 historischen Dokumenten selbst erforschen. Sie erschließen die Lebenswege ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, untersuchen Quellen, prüfen deren Aussagekraft und setzen einzelne Informationen zu einem größeren historischen Bild zusammen.
Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) bietet das Begleitprogramm zur digitalen Quellenwerkstatt „Mit Stempel und Unterschrift“ an. Das Angebot verbindet historisches Hintergrundwissen zur NS-Zwangsarbeit mit Quellenkritik und konkreten didaktischen Zugängen für den Unterricht.
Der Workspace bietet:
Onlinekurs: Historische Hintergründe zur Geschichte und Nachgeschichte der NS-Zwangsarbeit, Grundlagen der Quellenkritik sowie didaktische Zugänge und aktuelle Gegenwartsbezüge. Er ist ab sofort verfügbar und kann im eigenen Tempo bearbeitet werden.
Didaktische Handreichungen: Ausgearbeitete Stundenabläufe, Methoden und Materialien für unterschiedliche Lernsettings.
begleitende Webinare: Die Handreichungen werden gemeinsam erprobt und diskutiert, weitere Themen der Quellenarbeit und historisch-politischen Bildung vertieft. Feedback fließt in die weitere Überarbeitung ein. Anschließend werden die Handreichungen im Workspace veröffentlicht.
Webinar-Termine:
19.11.2026, 13:00–17:00 Uhr | Geschichte der „Entschädigung“ von Zwangsarbeiter:innen
25.11.2026, 12:00–14:00 Uhr | Dokumente von damals, Fragen von heute: Quellenkritik und Gegenwartsrelevanz
07.12.2026, 09:00–13:00 Uhr | Familienbiographische Forschung
Online · kostenlos
