Lehrerprüfungsamt

Das Lehrerprüfungsamt an den beiden Standorten Rostock und Greifswald ist für die Durchführung der Ersten und Zweiten Staatsprüfungen aller Lehrämter zuständig. Es begleitet die Studierenden durch die gesamte Ausbildungszeit: vom Beginn ihres Studiums bis zum Ende ihres Referendariats.

Aktuelle Hinweise

Aufgrund der aktuellen Situation wird gebeten, erforderlichen Kontakt zum Lehrerprüfungsamt auf telefonischem, elektronischem oder postalischem Wege aufzunehmen.

Änderungen in der Lehrerprüfungsverordnung sowie in der Lehrervorbereitungsdienstverordnung ermöglichen einen sicheren Abschluss des Studiums und des Referendariats trotz der aktuellen Lage. Nachfolgend werden Hinweise und Informationen zu den Staatsprüfungen gegeben, die bei Bedarf aktualisiert werden.

Hinweise Erste Staatsprüfung (Stand 20. August 2021)

Hinweise zu den Ersten Staatsprüfungen im Wintersemester 2021/22
Nach aktuellem Stand finden in Abstimmung mit den Hochschulen des Landes die mündlichen Prüfungen im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für Lehrämter als Präsenzprüfungen statt.

Dabei ist Folgendes zu beachten:

- Vor jeder Prüfung sind bei der Prüfungskommission eine Gesundheitserklärung abzugeben und ein Zertifikat über die vollständige Impfung oder Genesung oder über einen negativen Corona-Schnelltest vorzulegen.

- Die Bibliotheken sind geöffnet und haben ihr Online-Angebot ausgeweitet. Falls wegen eingeschränkten Bibliotheksbetriebes wichtige Literatur für die Prüfungs-vorbereitung nicht zur Verfügung steht, sollte dies umgehend den Prüfern mitgeteilt werden.

- Das Tragen der MNB während der Prüfung wird empfohlen.

- Kann eine Prüfung nicht stattfinden, weil der Prüfling in Quarantäne ist oder coronatypische Symptome aufweist, ist dies gemäß § 18 (3) LehPrVO 2012 M-V unverzüglich in geeigneter Form nachzuweisen. Auf ein amtsärztliches Gutachten wird im Falle einer Quarantäneanordnung verzichtet. Die Prüfung wird im Semester auf einen nächstmöglichen Termin verschoben.

Hinweise zum Auslandsaufenthalt gemäß § 20 Absatz (1) LehPrVO 2012
Der Auslandsaufenthalt ist Pflichtbestandteil des Studiums der modernen Fremd-
sprachen und Zulassungsvoraussetzung für die Erste Staatsprüfung. 
Allerdings machen dringende Reisewarnungen und erhebliche Einschränkungen im Reiseverkehr sowie das beeinträchtigte öffentliche Leben vor Ort es gegenwärtig nicht immer möglich, den vorgeschriebenen Auslandsaufenthalt zu absolvieren.
Ausgleichsveranstaltungen können von den Hochschulen nicht angeboten werden. 
Folgende Möglichkeiten bestehen: 
• Verschiebung des Auslandsaufenthaltes und Nichtanrechnung des dafür benötigten Semesters bei der Berechnung der Regelstudienzeit 
• Akzeptanz eines begründet verkürzten Auslandsaufenthaltes durch das LPA (ca. 5 bis 6 Wochen) 
• Eventuell ist eine Teilnahme an Onlineveranstaltungen zu Landeskultur und 
Sprache an ausländischen Universitäten oder ähnlichen Onlinekursen anderer 
Anbieter in der Zielsprache als Ersatzleistung möglich. 

Der Nachreichtermin für den Nachweis des Auslandsaufenthaltes für das Prüfungssemester Winter 2021/22 ist der 15. Oktober 2021. Wenn Sie bis Ende September 2021 ohne eigenes Verschulden wegen der Pandemie nachweislich nicht in der Lage waren, den Auslandsaufenthalt ganz oder in Teilen zu absolvieren, stellen Sie bitte einen schriftlichen Härtefallantrag an das LPA. In einer Einzelfallentscheidung kann Ihnen der Auslandsaufenthalt als Voraussetzung für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung erlassen werden. Prüfen Sie jetzt schon die Möglichkeit oben genannter Ersatzleistungen.

Hinweise Zweite Staatsprüfung (Stand 20. August 2021)

Hinweise zu den Zweiten Staatsprüfungen 

Für die Zweiten Staatsprüfungen der Referendarinnen und Referendare mit dem Dienstende bis zum 30.09.2021 gilt weiterhin § 36 LehVDVO.

Dies bedeutet, dass an die Stelle der Examenslehrproben Fachkolloquien treten, die von Fach- und Studienleiterinnen bzw. -leitern durchgeführt werden. Die Termine für die Kolloquien wurden bereits allen Beteiligten mitgeteilt.

Der Leitfaden für die Durchführung der Kolloquien und Formulare für die Bewertung der Hausarbeit, der Lehrprobenentwürfe und der Kolloquien sind auf dieser Homepage unter 'Zweite Staatsprüfung' zu finden. Die modifizierte Notengewichtung zur Berechnung der Endnote gilt.

Für die Referendarinnen und Referendare mit Dienstende zum 31. Januar 2022 ergeben sich ebenfalls Einschränkungen durch die seit dem 19. April 2021 geltenden Schulschließungen.                                                                     

Für die im zweiten Schulhalbjahr 2021 durchgeführten Lehrproben im Rahmen der Hausarbeit wurde § 36 LehVDVO angewendet.

Für das aktuelle Schulhalbjahr 2021/22 wird für diese Gruppe von einer regulären Durchführung der Zweiten Staatsprüfung ausgegangen. Die Examenslehrproben finden in Präsenz statt.

Für die Zweiten Staatsprüfungen unter Pandemiebedingungen ist auch weiterhin folgendes zu beachten: 
 
• Angesichts des Infektionsgeschehens wird darum gebeten, auf Zuhörer gemäß  §19 Absatz (8) LehVDVO M-V zu verzichten. 
• Kann die Prüfung nicht stattfinden, weil der Prüfling in Quarantäne ist oder coronatypische Symptome aufweist, ist dies gemäß § 26 Absatz 2 LehVDVO 
unverzüglich in geeigneter Form nachzuweisen. Auf ein amtsärztliches Gutachten wird im Falle einer Quarantäneanordnung verzichtet. Die Examenslehrproben werden zum nächsten möglichen Termin nachgeholt.
• Falls eine Quarantäneanordnung für die Schule vorliegt oder für den Prüfungstag erwartet wird, ist durch die Schulleitung oder den Referendar umgehend das LPA zu informieren. Das LPA entscheidet über die teilweise oder ganze Verschiebung der Prüfung im Einzelfall. 
• Bei Verhinderung eines Mitglieds der Prüfungskommission ist ebenfalls das LPA zu informieren, es bestellt eine geeignete Vertretung. 

Das Lehrerprüfungsamt wünscht Ihnen für den Vorbereitungsdienst und die Prüfungen maximale Erfolge.

Phasen der Lehramtsausbildung

Erste Staatsprüfung
Lehramtsstudiengänge werden mit der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt abgeschlossen. Diese dient der Feststellung, ob die Lehramtskandidatinnen und Lehramtskandidaten durch das Studium in den von ihnen gewählten Prüfungsfächern die fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen sowie bildungswissenschaftlichen und praktischen Voraussetzungen für die Aufnahme eines schulartbezogenen Vorbereitungsdienstes erfüllen.

Vorbereitungsdienst

Der Vorbereitungsdienst zielt auf Berufsfertigkeit. Er dient der schulpraktischen Ausbildung zum Erwerb der Befähigung für das jeweilige Lehramt. Er vervollständigt damit die im Studium erworbenen fachlichen und didaktischen Kompetenzen und befähigt die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie Referendarinnen und Referendare zu selbstständiger Arbeit an der Schule.

Zweite Staatsprüfung

Der Vorbereitungsdienst schließt mit der Zweiten Staatsprüfung ab. Sie befähigt zur Ausübung eines Lehramtes. Die Durchführung der Zweiten Staatsprüfung liegt in der Zuständigkeit des Instituts für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern.  Die erfolgreich absolvierte Zweite Staatsprüfung ist Voraussetzung für die Erteilung der Unterrichtserlaubnis in Mecklenburg-Vorpommern.

detaillierte Informationen im Gesetz über die Lehrerbildung in M-V

Aufgaben des Lehrerprüfungsamtes (LPA)

  • Vorbereitung, Durchführung und Beurkundung der Ersten und Zweiten Staatsprüfungen für die Lehrämter an Beruflichen Schulen, Grund- und Hauptschulen,
  • Gymnasien, Haupt- und Realschulen und für Sonderpädagogik
  • Prüfung von EU-Lehrern im Rahmen des EU-Anerkennungsverfahrens
  • Wahrnehmung der Fach- und Inhaltszuständigkeit, der Organisationszuständigkeit und der Organisationsaufsicht bei staatlichen Lehramtsprüfungen
  • Durchführung der Zulassungs- und Bestellverfahren für die Staatsprüfungen
  • Prüfungsrechtliche Beratung von Studierenden und Bewerbern für Staatsprüfungen
  • Staatliche Prüfungen von Dolmetschern und Übersetzern

    Das Lehrerprüfungsamt ist Teil des Instituts für Qualtitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQMV).
Gesetz über die Lehrerbildung MV

Dr. Frank Mehlhaff
Standorte: Rostock und Greifswald

Tel: 0381 20872410 - Rostock

Tel.: 03834 5958721 - Greifswald


E-Mail: f.mehlhaff@iq.bm.mv-regierung.de

Die Jugend- und Ausbildungsvertretung (JAV) ist die Interessenvertretung der Referendarinnen und Referendare in M-V. Sie beantragen beispielsweise Maßnahmen beim Personalrat und nehmen Anregungen entgegen.

E-Mail: ausbildungsvertretung@bm.mv-regierung.de

Tel.: 0172 700 4217

Banner neu

Informationen rund um das Berufsbild Lehrer/in, über das Studium, den Vorbereitungsdienst, die Verbeamtung, den Verdienst sowie freie Stellenangebote für den Schuldienst in MV.