Sprechstunde

Videofortbildung zum Kindeswohl in der Coronapandemie

Seit Anfang 2020 leben wir alle in einer Ausnahmesituation - der Covid 19 Pandemie. Nach anfänglicher völliger Unkenntnis zum Krankheitsverlauf des neuen Erregers, konnten über die Zeit viele neue und differenzierte Erkenntnisse zu Covid 19 auf sehr guter wissenschaftlicher Datenlage gesammelt werden. Für die Kinder und Jugendgruppe ist eine diese Erkenntnisse: In der großen Mehrzahl der Infektionen ist der Verlauf wie ein leichter Erkältungsinfekt. Im öffentlichen Diskurs tauchen aber immer wieder unterschiedliche Standpunkte auf. Von "Virologe Drosten sieht Zeichen für baldiges Ende der Pandemie", "Schulschließungen waren für die meisten Kinder toxisch - Zitat Ärzteblatt Mai 2022" und "Land MV investiert in Millionen Schnellteste für den sicheren Schulbesuch im Winter 2022/2023" (NDR, 18.10.22) ist es nach wie vor ein schwer zu durchschauendes Wirrwarr von Nachrichten.

Ziel der Fortbildung ist die Darstellung der Covid-19 Erkrankungslast für die Kinder und Jugendgruppe im Vergleich zur Krankheitslast, welche die gesellschaftlichen Schutzmaßnahmen in dieser Gruppe ausgelöst haben (Lockdown, Quarantäne). Und die zentrale Frage lautet  -   können wir uns trauen,  den Fokus wieder mehr (oder komplett) auf das Kindeswohl zu legen?

Die Fortbildung wurde am 14.12.22 aufgezeichnet und der Vortragsteil ist hier unter Eingabe der Zugangsdaten abrufbar.

Bei Interesse gibt es zusätzlich die Möglichkeit, am 01.02.23 ins Gespräch mit dem Kinderarzt zu kommen. Die Anmeldung finden Sie unter dem Video im geschützten Bereich.

Bei der Teilnahme an der Sprechstunde erhalten Sie eine Bescheinigung für die Zeit des Vortrags und der Sprechzeit. 

Nina Erbach

Institut für Qualitätsentwicklung M-V
Regionalbeauftragte

Tel.: 0381 7000 9603
E-Mail: n.erbach@iq.bm.mv-regierung.de