ZDS Diagnostik und Schulpsychologie

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Der Zentrale Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie (ZDS) gliedert sich in die Fachbereiche Schulpsychologie und Sonderpädagogik (Diagnostik). Aufgabe des ZDS ist die Beratung und Unterstützung in psychologischen und diagnostischen Zusammenhängen.

Hierzu kooperiert der ZDS insbesondere mit der Kinder- und Jugendhilfe, mit Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie Leistungserbringern nach dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch (zum Beispiel Kliniken und Sozialpädiatrischen Zentren).

Handbuch "Standards der Diagnostik"

In Mecklenburg-Vorpommern wird der sonderpädagogische Förderbedarf von Schülerinnen und Schülern jetzt noch differenzierter diagnostiziert. Das überarbeitete Handbuch „Standards der Diagnostik“ ist eine verbindliche Richtlinie für den Zentralen Fachbereich für Diagnostik und Schulpsychologie und die Schulaufsicht sowie für Schulleitungen und Lehrkräfte in Mecklenburg-Vorpommern. Es dient der Unterstützung, der Vereinheitlichung und der Qualitätssicherung der Diagnostik des Förderbedarfs bei Kindern und Jugendlichen und den Entscheidungen, die danach in der Schule getroffen werden. Die Neuauflage des Handbuchs ist Ergebnis eines Austauschs von Expertinnen und Expertinnen in schulamtsübergreifenden Arbeitsgruppen des Zentralen Fachbereichs für Diagnostik und Schulpsychologie. 

Zum HandbuchFormular SchülerdatenCheckliste körperliche und motorische EntwicklungCheckliste LernenCheckliste SpracheCheckliste Unterricht kranker Schülerinnen und SchülerCheckliste emotionale und soziale EntwicklungCheckliste geistige EntwicklungCheckliste Hören/Sehen

Schnellere Unterstützung vor Ort durch 36 neue Stellen

200-Millionen-Euro Schulpaket ermöglicht bundesweit einmaligen Ausbau

Durch ein neues Mehrebenenkonzept wird die Arbeit des ZDS dezentraler aufgestellt, damit die Hilfe direkt in den Schulen ankommt. Der ZDS wird mit zusätzlich 36 neuen Stellen ausgestattet, wodurch schnelle Hilfe – telefonisch oder vor Ort – abgesichert wird.

Neu ist eine zentrale Leitstelle mit Sitz im Bildungsministerium. Diese wird eingehende Anfragen der Schulen sofort aufnehmen, eine psychologische Erstversorgung sicherstellen und weiterführende Hilfe vermitteln. Zusätzlich wird es mobile schulpsychologische Teams geben, die bei akuten Problemen umgehend vor Ort unterstützen.

Ergänzt wird das bestehende System durch neue Schulpsychologinnen und Schulpsychologen, die fest an ausgewählten Schulen tätig sind, welche ein Familienklassenzimmer oder eine Schulwerkstatt haben oder selbst eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Verhalten sind. Dadurch werden interdisziplinäre Teams fest an Schulen installiert und eine bessere Begleitung und Beratung für verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und Eltern abgesichert.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement für Lehrkräfte sowie Schulleitungen wird um neue Stellen im Bereich des Gesundheitsmanagements erweitert. Darüber hinaus wird es auch zusätzliche Schulpsychologinnen und Schulpsychologen geben, die auf den Bereich der beruflichen Schulen spezialisiert sind.

Informationsflyer
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Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte erreichen das Zeugnissorgentelefon jeweils in der Woche vor und nach dem letzten Unterrichtstag zum Schulhalbjahr und Schuljahresende unter folgender Nummer:

Telefon 0385 588 7987

von 8 bis 18 Uhr