Grundsätzliche Versetzung in den Schulen

21.04.2020

Schülerinnen und Schüler können freiwillig wiederholen

Angesichts der aktuellen Krisensituation werden Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr grundsätzlich versetzt, teilte das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern in einer Pressemitteilung mit. "Viele Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die Eltern, sind wegen einer eventuell fraglichen Versetzung besorgt. Unser gemeinsames Anliegen ist es, ihnen in dieser schwierigen Situation diese Sorgen zu nehmen und die bestehenden Regelungen zu erläutern", erklärt Bildungsministerin Bettina Martin.

In einem gemeinsamen Schreiben mit der Schulleitungsvereinigung M-V, der Vereinigung der Schulleiter der Gymnasien in M-V und dem Grundschulverband in M-V hat Martin alle Schulleiterinnen und Schulleiter im Land über die Regelungen informiert.

Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung schon vor der Corona-Krise gefährdet war und deren Leistungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit in der nächsthöheren Jahrgangsstufe in Frage stellt, können natürlich das Schuljahr freiwillig wiederholen. Eine solche Entscheidung sollen die Eltern in Abstimmung mit der Schule dann erwägen, wenn sie meinen, dass ihr Kind auf der Grundlage der bisher erzielten Leistungen die Anforderungen der nächsthöheren Jahrgangsstufe nicht erfüllen können wird. Bildungsministerin Martin empfiehlt, dass Eltern in solchen Fällen verbindliche Beratungsgespräche mit den jeweiligen Lehrerinnen oder Lehrern führen sollten.

Zur Pressemitteilung des Bildungsministeriums