Neue Regelungen für den Schulbetrieb 2020/2021

19.06.2020

Präsenzunterricht soll nach den Ferien wieder stattfinden

Bei dem aktuell erfreulich positiven Infektionsgeschehen wird es im kommenden Schuljahr für alle Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Schulen einen verlässlichen, täglichen Regelbetrieb geben. Dies teilte das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern in einer Pressekonferenz mit. 

„Ein besonderes und herausforderndes Schuljahr geht zu Ende“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. "Lehrerinnen, Lehrer und pädagogische Fachkräfte haben viel Einsatz gezeigt und Kreativität bewiesen, um allen Schülerinnen und Schülern unter den aktuellen Bedingungen bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen". Nach den Sommerferien sollen die Schulen wieder geöffnen und weitestgehend in den Präsenzbetrieb zurückgeführt werden.  

Der Präsenzunterricht in den Schulen findet in festen Gruppen wie Klassen oder Kursen statt, denen Lehrkräfteteams fest zugeordnet sind. Bei der Umsetzung erhalten die Schulen weitestgehend Flexibilität. Die Stundentafel muss dabei eingehalten werden.

Den Mindestabtstand von 1,5 Meter wird es in diesen Gruppen nicht mehr geben. Die verschiedenen Gruppen sollen sich einander nicht beziehungsweise ausschließlich unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern begegnen. Um die Unterrichtsräume gut lüften zu können und zu gewährleisten, dass sich die Gruppen im Schulgebäude einander nicht begegnen, kann die Unterrichtszeit bei Bedarf auf 40 beziehungsweise 80 Minuten verkürzt werden. Das Land entwickelt als begleitende Maßnahme zu den Schulöffnungen ein COVID-19-Testungskonzept.

In den Grundschulen wird der überwiegende Teil des Unterrichts im Präsenzunterricht erfolgen. Wo es notwendig ist, kann der Präsenzbetrieb durch Elemente von Distanzunterricht ergänzt werden. Für den Distanzunterricht steht allen öffentlichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern weiterhin das cloudbasierte Lernmanagementsystem „itslearning“ zur Verfügung. 

Der Sport- und Schwimmunterricht sowie der Unterricht in den Fächern Musik und Darstellendes Spiel kann auf der Grundlage der Regelungen des Hygieneplans und vor dem Hintergrund der räumlichen und personellen Gegebenheiten vor Ort stattfinden. Wo der Sport- und Schwimmunterricht nicht möglich ist, sollen alternative Bewegungsangebote in den Schulalltag integriert werden.

Um Herauszufinden, wie der Lernstand von Schülerinnen und Schülern ist und Versäumnisse aufzuarbeiten, führen Lehrerinnen und Lehrer zu Beginn des neuen Schuljahres in allen Lehrgängen Lernstandserhebungen durch. Die Ergebnisse der Lernstandserhebungen sind Grundlage für die weitere Unterrichtsplanung.

An den beruflichen Schulen findet der Unterricht ganz überwiegend in Präsenz statt und wird, wo es nötig ist, ebenfalls durch Distanzunterricht ergänzt. Die beruflichen Schulen entscheiden dies selbstständig. Der Unterricht zur Prüfungsvorbereitung und in den Vorabschlussklassen wird vorrangig behandelt.

Die Regelungen für die Öffnung der Schulen im neuen Schuljahr werden circa 14 Tage vor Unterrichtsbeginn mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie führenden Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Rostock im Lichte des dann aktuellen Infektionsgeschehens bewertet.

Weitere Einzelheiten über den zukünftgen Ablauf in den Schulen liefern das Schreiben „Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021“ sowie der fortgeschriebene Hygieneplan Corona für die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern, dessen Regelungen ab dem 27. Juli 2020 gilt.

Hinweisschreiben zu den Regelungen ab 2020/2021Hygieneplan für den Schulbetrieb 2020/2021Erlass des Hygieneplans für das Schuljahr 2020/2021

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