Entlastungen für Lehrkräfte

30.01.2020

Neue Regellungen für Erst- und Zweitkorrektoren

© Colourbox
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Im Zusammenhang mit der Durchführung der Abschlussprüfungen an den allgemein bildenden Schulen und den Vollzeitbildungsgängen der beruflichen Schulen hat sich das Land auf neue Festlegungen zur Entlastung von Lehrerinnen und Lehrern geeinigt. Das Bildungsministerium hat in einem Rundschreiben die allgemein bildenden und beruflichen Schulen über die neuen Regelungen informiert.

Hintergrund für die Lehrkräfteentlastung sind kürzere Korrekturzeiträume für schriftliche Prüfungen aufgrund des frühen Ferienbeginns in den Jahren 2020 und 2021. Beispielsweise wird den Erst- und Zweitkorrektoren der Korrekturaufwand durch eine reduzierte Unterrichtszeit ausgeglichen, da die Schülerinnen und Schüler nicht bis zum Ende des Schuljahres den Unterricht besuchen.

Unterrichtsausfall soll durch schulorganisatorische Maßnahmen, wie die Planung von Wandertagen, Projekttagen, Sportfesten, Praktika usw. im Korrekturzeitraum vermieden werden. Nach Möglichkeit sollen Schulen ein Rotationsprinzip durchführen, damit die Belastung von Erst- und Zweitkorrektoren schuljahresübergreifend gleichmäßig verteilt werden kann. Bei dringendem Bedarf können diese Regelungen auch für mündliche und praktische berufliche Prüfungen angewandt werden.   

Außerdem sollen die sowohl die Erst- als auch die Zweitkorrektoren in diesem Zeitraum nicht für den Vertretungsunterricht herangezogen werden. Bislang galt diese Regelung nur für Zweitkorrektoren. Darüber hinaus sollen Erst- und Zweitkorrektoren bei erheblichem Korrekturaufwand und einer großen Zahl an schriftlichen Prüfungen Korrekturtage gewährt werden. Die neuen Regelungen gelten zunächst bis zum 31. Juli 2021.

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