Finanzierung digitaler Leihgeräte an den Schulen

23.04.2020

Unterstützung von Land und Bund

Mecklenburg-Vorpommern wird zusätzliche digitale Leihgeräte für benachteiligte Schülerinnen und Schüler anschaffen. Das Bildungsministerium sieht darin einen wichtigen Schritt für die Chancengleichheit beim digitalen Lernen. „Wenn wir ab kommendem Montag beginnen, die Schulen behutsam zu öffnen, wird dabei trotzdem das digitale Lernen eine große Rolle spielen. Deshalb ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler – unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern – Zugang zu digitalen Endgeräten und damit zu dieser Form des Lernens haben“, erklärt Bildungsministerin Bettina Martin.

Das Bildungsministerium bringt deshalb gemeinsam mit dem Sozialministerium ein Sofortprogramm auf den Weg, um auch beim digitalen Lernen für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Das Land stellt für Leihgeräte der Schulen eine Million Euro aus dem diese Woche aufgelegten Sozialfonds, der ein Gesamtvolumen von 20 Millionen  Euro hat.

Sozialministerin Stefanie Drese betont: „Kinder und Jugendliche, deren Eltern nicht die finanziellen Mittel haben, geeignete Laptops oder Tablets anzuschaffen, sind beim Fernunterricht benachteiligt. Genau hier setzen wir an und sorgen mit der Bereitstellung von Mitteln aus dem Sozialfonds für mehr Chancengerechtigkeit für alle Schülerinnen und Schüler.“

Gute Nachrichten kommen zudem von der Bundesregierung. Der Koalitionsausschuss hat in der vergangenen Nacht 500 Miollionen Euro für den Unterricht am heimischen Computer zugesichert. „Diese Bundesmittel werden wir ergänzend zu unserem Landesprogramm einsetzen können“, sagte Martin.

Die veranschlagten Kosten beinhalten sowohl die Beschaffung der Geräte als auch die Integration in bestehende Architekturen. Durch zentrale Beschaffung können erhebliche Kosten gespart werden.

Zur Pressemitteilung des Bildungsministeriums