Projekt "Bildungschance Handschrift"

20.03.2019

„Lieber notieren statt verlieren“

Das Schreibmotorik Institut hat im Januar ein neues Projekt mit dem Titel "Bildungschance Handschrift" im Rahmen der Aktion Handschreiben 2020 gestartet. Mit jährlich wechselnden Themen stellt das Schreibmotorik Institut Lehrkräften an weiterführenden Schulen kostenlose Unterrichtsmaterialien zur Verfügung – im Jahr 2019 zum Thema „Lieber notieren statt verlieren“. Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sollen für die Wichtigkeit des Handschreibens auch in digitalen Zeiten sensibilisiert werden.

Mitmachen können bundesweit alle Klassen an weiterführenden Schulen, die 2019 an einem Projekttag über den Sinn des Handschreibens im Zeitalter der Digitalisierung im Unterricht lesen und argumentieren möchten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Während des Projekttages beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit ihrer Handschrift. Die Lernenden werden zum kritischen Denken und Argumentieren bezüglich des eigenen Handelns angeregt, was in Zeiten von Sozialen Medien und Fake News besonders wichtig ist. Digitales Lernen und die Förderung der Schreibmotorik schließen sich dabei nicht aus.

Eine gute Handschrift wirkt sich positiv auf das ganze Lernverhalten aus. Wer sich nicht ständig auf den Schreibprozess an sich konzentrieren muss, hat den Kopf frei für den Inhalt des Geschriebenen. Wissenschaftliche Studien belegen: Handschriftliche Notizen spielen eine zentrale Rolle für das Merken von Faktenwissen und für das inhaltliche Verständnis, nicht nur bei Kindern, sondern auch bei jungen Erwachsenen in der Ausbildung.

Weitere Informationen zum ProjektZur Anmeldung

Weitere Informationen

Christine Kirchner
Institut für Qualitätsentwicklung MV

Tel: 0385 17810
E-Mail: c.kirchner@iq.bm.mv-regierung.de

Mandy Günther
Institut für Qualitätsentwicklung M-V

Tel.: 0385 588 17817
E-Mail: m.guenther@iq.bm.mv-regierung.de

Dr. Ingrid Jagnow vom Goethe-Gymnasium in Schwerin ist Landesbeauftragte für mathematische Wettbewerbe. Sie organisiert weiterhin in Schwerin die Regional- und Landesrunde der Mathematik-Olympiade.

Heiko Gallert vom Humboldt-Gymnasium Greifswald ist Regionalkoordinator für die Mathematik-Olympiade in Greifswald. Außerdem wurde er durch die Stiftung Jugend forscht e. V. zum Landeswettbewerbsleiter Jugend forscht in Mecklenburg-Vorpommern ernannt.

Sjoukje Freier vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium ist Regionalkoordinatorin der Mathematik-Olympiade in Rostock und zuständig für die Landesrunde dort.

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