Schulkongress 2017

15.12.2017

Schulkongress 2017: Bewährtes auf den Prüfstand stellen

Rund 200 Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter haben auf dem diesjährigen Schulkongress am 2. Dezember 2017 über die Evaluation und Weiterentwicklung in der Schule beraten. Der Kongress, der vom Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) organisiert wurde, stand unter der Überschrift „Zwischen Qualitätsoffensive und Analysewahn“. Es ging darum, wie Evaluation helfen kann, Schule besser zu machen und wie sich mit vertretbarem Aufwand ein optimaler Ertrag erzielen lässt.

Prof. Dr. Wolfgang Beywl von der Fachhochschule Nordschweiz ging in seinem Gastvortrag darauf ein, wie Evaluationen in der Schule, vor allem aber auch im Unterricht sinnvoll gestaltet werden können und welche Chancen sich daraus für das Lehrerkollegium ergeben können. Der Aufwand für interne Evaluationen sei dann gerechtfertigt, wenn diese zu Verbesserungen bis auf die Unterrichtsebene führten und die Ergebnisse für Außenstehende glaubwürdig seien, so Beywl.
Um den Aufwand für Lehrkräfte gering zu halten, hat das Land die interne und die externe Evaluation praxis- und alltagstauglich geregelt und konzipiert. Als Beispiel für diese Neuausrichtung nannte Bildungsministerin Birgit Hesse das seit einiger Zeit durchgeführte Verfahren der eintägigen Evaluation. Ziel dieses Verfahrens ist es,  ein umfassendes typisches Bild der Schule und damit auch ein typisches Bild der Arbeit zu bekommen. Auch die Sichtweise von Schülerinnen und Schülern, von Eltern, des Kollegiums sowie der Schulleitung fließt in die Evaluation ein.

Die Präsentation von Prof. Beywl zu seinem Vortrag: (un-)natürlich: Evaluation - Das Potential datenbasierter Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzenFallbeispiel zum Vortrag von Prof. Beywl zu seinem Vortrag:(un-)natürlich: Evaluation - Das Potential datenbasierter Schul- und Unterrichtsentwicklung nutzenPressemitteilung des Bildungsministeriums zum Schulkongress 2017Weitere Informationen zu Evaluation in MVSchulkongress-Flyer