Plattdeutsch-Wettbewerb

Der regelmäßig stattfindende Plattdeutsch-Wettbewerb trägt dazu bei, dass Kinder, Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, sich dem
Plattdeutschen im festlichen Rahmen zu nähern und ihr Können mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den unterschiedlichen Altersgruppen und Kategorien unter Beweis zu stellen. Die Beschäftigung mit dem Plattdeutschen bietet Freude, Spaß und Raum für Kreativität. Insbesondere vermittelt es Verbundenheit mit der heimatlichen Umgebung. Es ist von unschätzbarem Wert, sich mit den kulturellen Wurzeln unseres Landes auseinanderzusetzen und an nächste Generationen weiterzugeben.

Bereits 12 Mal hat Mecklenburg-Vorpommern den Plattdeutsch-Wettbewerb des Landes ausgetragen. Er bietet eine gute Gelegenheit, bei verschiedensten Veranstaltungen plattdeutsch zu sprechen, zu lesen, zu rezitieren, zu singen oder zu spielen.

Rahmenplan Niederdeutsch, schulart- und jahrgangsübergreifend

So läuft der Plattdeutsch-Wettbewerb ab:

 Der Plattdeutsch-Wettbewerb ist in zwei Kategorien gegliedert:

               Solisten (bis zu 2 Personen),
               max. 5 Minuten
               a.  Vorlesen von Prosatexten
               b.  Vortragen von Gedichten und Sketchen
                    (freier Vortrag)
               c.  freies Gespräch
               d.  Gesang
     
               Gruppen (ab 3 Personen),
               max. 20 Minuten
               a.  Darstellendes Spiel oder gemischtes
                    Programm (Sketch, Rezitation, Gesang)
               b.  Chorprogramm (nur Gesang)

Der Plattdeutsch-Wettbewerb wird in drei Etappen durchgeführt:

  • Veranstaltungen in den einzelnen Schulen (lokale Veranstaltungen),
  • Regionalveranstaltungen und
  •  eine Landesveranstaltung.

Die lokalen Veranstaltungen an den Schulen werden selbst organisiert. In den Einzugsbereichen der Staatlichen Schulämter werden an festgelegten Terminen die vier Regionalveranstaltungen durchgeführt.

 Liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Betreuerinnen und Betreuer, liebe Eltern und Großeltern, liebe Freunde der plattdeutschen Sprache,

in jedem Jahr besteht die Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche ohne Bewertung durch eine Jury an den Regionalveranstaltungen teilnehmen können. So können unbeschwert Vergleiche mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gezogen und Anregungen aufgenommen werden. Plattdeutsch zu lernen soll Kindern und Jugendlichen in erster Linie Freude bereiten.

Unterstützen Sie uns! Für Ihr Engagement möchten wir Ihnen herzlich danken.

Versicherungsrechtlich werden alle Veranstaltungen und Auftritte im Rahmen dieses Wettbewerbes als schulische Veranstaltung angesehen und unterliegen somit dem Versicherungsschutz des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.

Kontaktadressen für die einzelnen Schulamtsbereiche

Bereich des Staatlichen Schulamtes Greifswald
Regionale Schule „Am Teufelstein“
Petra Sohns
Seestraße 11, 17509 Lubmin
Tel.: 038354 22836
E-Mail: petra.sohns@gmx.de

Neuer Ansprechpartner!

Bereich des Staatlichen Schulamtes Neubrandenburg
Reuterstaedter Gesamtschule Stavenhagen KGS
Michael Gielow
Straße am Wasserturm
17153 Stavenhagen
Tel.: 039954 22043
E-Mail: MGCH.Gielow@t-online.de

Neuer Ansprechpartner!

Bereich des Staatlichen Schulamtes Rostock
Regionale Schule „Richard Wossidlo“ Güstrow
Kerstin Lorenz
Trotschestraße 8, 18273 Güstrow
Tel.: 03843 681093
E-Mail: moin.moin.123@gmx.de

Bereich des Staatlichen Schulamtes Schwerin:
Allgemeine Förderschule J. H. Pestalozzi
Christa Kruse
Johann-Gillhoff-Str. 17, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03874 22029
E-Mail: kruse50@freenet.de

Landesbeauftragter für Niederdeutsch
Institut für Qualitätsentwicklung M-V

Schmiedestr. 8
19053 Schwerin

Tel:      0385 588 7727
Fax:     0385 588 7086

E-Mail: r.hoffmann_08@iq.bm.mv-regierung.de

Niederdeutsche Sprache und Kultur soll in den Bildungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns zur Pflicht werden. Das sieht das Landesprogramm "Meine Heimat - mein modernes Mecklenburg-Vorpommern"vor. Danach wird das Landesprogramm von den fünf Säulen Heimathafen, Heimatkunde, Heimatsprache, Heimatbildung und Heimatkultur getragen. Das Landesprogramm ist für den Zeitraum von 2016 bis 2020 geplant und mit sechs Millionen Euro ausgestattet.