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Zusatzinformationen

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen zu VERA


Vorbereitung

Kann man später noch den Probelauf machen?
Ja, das ist möglich. Wenden Sie sich diesbezüglich an die Uni Landau, am besten per Email: VERA@uni-landau.de
Muss man zur Durchführung den gleichen Computer, wie für den Probelauf nutzen?
Ein PC-Wechsel zwischen Probelauf und Durchführung (Auswahl der Aufgaben) ist technisch möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert.
Muss man Schätzungen der Ergebnisse der eigenen Schüler (Diagnostik) abgeben?
Nein, die Diagnostik ist nicht verpflichtend, aber unbedingt empfehlenswert. –Lassen Sie sich diese Chance, die Ihnen ausschließlich Vorteile bietet, nicht entgehen!
Gibt es bezüglich der Schülerkodierungsliste formelle Vorgaben?
Nein, Sie können die Liste selbständig und eigenverantwortlich anlegen. Auf der VERA-Seite der Uni Landau gibt es aber im geschützten Bereich unter „Informationen und Materialien herunterladen“ einen Vordruck, der in die Durchführungshandreichung integriert ist.
Wie werden die Eltern über das Projekt informiert?
Die Eltern in Kenntnis zu setzen, fällt –soweit das notwendig ist– in den Aufgabenbereich der entsprechenden Schule bzw. Lehrkraft. Dazu können Sie den von der Uni Landau vorbereiteten Elternbrief nutzen, den Sie im geschützten Bereich unter „Informationen und Materialien herunterladen“ finden. Der Landeselternrat wird durch das L.I.S.A. informiert.

Durchführung

Gibt es eine vorgegebene Uhrzeit, zu der die Vergleichsarbeiten geschrieben werden sollen?
Nein, in dieser Hinsicht gibt es keine Vorgaben. Die Zeit sollte aber für die Schüler möglichst günstig –also weder zu früh noch zu spät– gewählt werden.
Ab wann läuft die Testzeit (Mathe 50 min und Deutsch 60 min)?
Die Zeit beginnt nach Besprechen der Instruktionen auf der ersten Seite. Diese sollten bereits einige Tage zuvor besprochen werden, damit es am Testtermin nicht mehr viel zu klären gibt.
Sollen auch ausländische Schüler und Kinder mit LRS o. Ä. mitschreiben?
Ja, es sollten schon allein aus pädagogischen Gründen (damit also niemand ausgeschlossen wird) alle anwesenden Schüler die Arbeit mitschreiben. Allerdings ist bei Eingabe der Ergebnisse zu vermerken, ob eine LRS vorlag oder Deutsch nicht die Muttersprache des jeweiligen Kindes ist. Ausländische Schüler, die weniger als 6 Monate in Deutschland leben, gehen nicht in die Wertung der Klassenergebnisse ein.
Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der VERA-Seite der Uni Landau.
Gelten für Kinder mit anderen Beeinträchtigungen (z.B. Sprach- oder Sehbehinderung) besondere Bedingungen?
Selbstverständlich können Sie solchen Kindern entgegenkommen, beispielsweise durch Verlängerung der Testzeit. (So, wie Sie das sonst auch tun.) Ziel ist, ein möglichst realistisches Bild vom Fähigkeitsniveau der Schüler zu ermitteln.
Was ist mit abwesenden Kindern, die aber auf der Klassenliste (Schüler-Code) aufgeführt sind? Müssen sie nachschreiben?
Diese Kinder werden bei Eingabe der Ergebnisse unter „nicht teilgenommen“ registriert. Sie müssen den Test nicht nachschreiben, weil durch Klassenkameraden Informationen „durchsickern“ könnten, die dann das Ergebnis verfälschen würden.
Wie lassen sich untermaßige Klassen (weniger als 12 Schüler) registrieren?
Sie geben die Anzahl Ihrer Schüler in das dafür vorgesehene Feld ein und klicken auf „weiter“. Der Computer gibt Ihnen nun einen Warnhinweis; sie klicken aber auf „weiter“. Nun können Sie durch das Setzten eines Kreuzes die Anzahl der Schüler bestätigen. Danach klicken Sie wieder auf „weiter“.


Auswertung und Rückmeldung

Wie korrigiert man die Arbeiten?
Nachdem die Tests geschrieben sind, können Sie sich Korrekturanweisungen herunterladen, die die verschiedenen Fehlertypen kategorisieren und erkennen hilft. Selbstverständlich kann von den Kindern zusätzlich genutztes Papier, falls relevant, mitbewertet werden.
Muss man die Aufgaben allein korrigieren?
Nein, ganz im Gegenteil. Es ist erwünscht, dass Sie sich beispielsweise mit den Lehrkräften der Parallelklassen oder Kooperationsschulen zusammensetzen und die Ergebnisse gemeinsam erfassen. Es können auch gerne weitere interessierte Lehrkräfte (beispielsweise Lehrer der jetzigen 2. Klassen, auf die das Prozedere im nächsten Jahr – ohne vergleichbare Einführungsveranstaltungen! – zukommen wird).
Wie funktionieren Auswerten und Eingeben der Ergebnisse technisch?
Jede Schule bzw. Lehrkraft kann sich ihr Auswertungsmaterial selbst herunterladen und an jedem beliebigen Computer bearbeiten. Es sind zwei Dateien erforderlich: eine Excel-Datei, in die die Ergebnisse eingetragen werden und eine Steuerdatei, die nach vollständiger Eingabe der Schülerdaten die Excel-Datei in eine kleinere Datei umwandelt, die dann wieder auf den Server hochgeladen werden muss. Beide Dateien (die Excel-Datei und die Steuerdatei) sind unbedingt notwendig und müssen an dem gleichen Ort in Ihrem Computer gespeichert werden (z.B. auf das Desktop oder in einen Ordner „VERA“).
Muss man die Eingabe der Ergebnisse in einem Zug durchführen?
Nein, der Auswertungsvorgang kann unterbrochen werden. Dazu ist der Button „Zwischenspeichern“ (unten in der Excel-Datei) anzuklicken.
Wann und wie bekommt man die Rückmeldungen?
Die erste Rückmeldung erhalten Sie circa eine Woche nach Eingabe Ihrer eigenen Ergebnisse (spätestens 15.11.04). Diese wird kind-, klassen- und schulbezogen sein, über die Häufigkeit bestimmter Fehlertypen informieren und auch Ihre Diagnose analysieren. Die zweite Rückmeldewelle erfolgt nachdem die Zentralstichprobe ausgewertet wurde, voraussichtlich Ende November. Inhaltlich geht es bei diesen Daten um den Vergleich von und in den einzelnen Bundesländern. Die Daten sind jeweils wieder herunterzuladen.
Wie können die Eltern Informationen über die Auswertungsergebnisse erlangen?
Sie könne einen formlosen Antrag auf Einsicht stellen. Daraufhin werden ihnen die Daten über die Ergebnisse ihres eigenen Kindes zugänglich gemacht. Als Erklärungshilfe für Sie wird es auf der VERA-Seite auch eine inhaltliche Erläuterung der Fähigkeitsstufen geben.
Wie lange müssen die Aufgaben aufbewahrt werden?
Die Arbeiten sollten mindestens ein Jahr lang in den Schulen aufbewahrt werden (bis zum nächsten VERA - Test).