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Matthias Zwerschke

Ministerium für Bildung,
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Abi - Dein Weg in Studium und Beruf

Umgestaltung der Gymnasialen Oberstufe

Stärkung der Kernkompetenzen durch Umgestaltung der Gymnasialen Oberstufe

Parallel zur Einführung des Abiturs nach 12 Jahren, also mit dem Schuljahr 2006/07, erfolgte eine Neuorientierung der gymnasialen Oberstufe mit der Zielstellung, die Allgemeine Hochschulreife durch einen breiteren Kanon an Pflichtfächern wieder zu verstärken. Wesentliche Elemente sind: Hauptfächer in den Vordergrund stellen, Studierquote steigern,  Schulen und Hochschulen in akademischen Studienangeboten für Schüler verbinden und Deregulierung des Kurssystems.

  • Verordnung zur Arbeit und zum Ablegen des Abiturs in der gymnasialen Oberstufe vom 04.07.2005                                                
    Achtung:
    Für Schüler, die am 1. August 2005 in die Jahrgangsstufe 11 eingetreten sind, gilt grundsätzlich weiterhin die Arbeits- und Prüfungsverordnung gymnasiale Oberstufe vom 16. Januar 1999 (Mittl.bl. BM M-V S. 103), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 19. Mai 2003 (Mittl.bl. BM M-V S. 155) bis längstens zum 31. Juli 2009.

Im Einzelnen gilt für die Qualifikationsphase Folgendes :

Jeder Schüler belegt sechs Hauptfächer: Deutsch, Mathematik, Geschichte und Politische Bildung, eine Fremdsprache und eine Naturwissenschaft.
Zu diesen fünf Hauptfächern wählt der Schüler ein weiteres Hauptfach aus den Bereichen Fremdsprachen oder Naturwissenschaften zu seiner Profilierung.

An Sport- bzw. Musikgymnasien kann zur Profilierung auch Sport bzw. Musik als Hauptfach gewählt werden.

 

 

 

Die Hauptfächer werden vierstündig unterrichtet.
In diesen insgesamt sechs Hauptfächern findet der Unterricht weitgehend im Klassenverband statt.
Zusätzlich muss jeder Schüler folgende 2-stündigen Fächer wählen:
· Religion/Philosophie
· Musik oder Kunst/Gestaltung
· Sport

Im Rahmen der Gesamtstundenzahl pro Semester sind weitere Wahlfächer zusätzlich wählbar, wie
· Geographie
· Wirtschaft
· Sozialkunde
· Informatik oder
· nicht gewählte bereits o. g. Fächer

Die Leistungen aller Hauptfächer und verbindlich zu wählenden Fächer, die innerhalb von vier Semestern in der gymnasialen Oberstufe erzielt wurden, müssen in die Gesamtqualifikation für die Hochschulreife einfließen.

Die Abiturprüfung umfasst vier schriftliche und eine mündliche Prüfung. Unter den fünf Prüfungsfächern müssen die Hauptfächer Deutsch und Mathematik sein sowie eine Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft und Geschichte und Politische Bildung oder Religion/Philosphie. Das fünfte Prüfungsfach kann vom Schüler aus seinen Fächern, Haupt- und Wahlfächern, frei gewählt werden. Zwei der insgesamt fünf Prüfungsfächer, die aus den Hauptfächern zu wählen sind, werden doppelt gewichtet. Sie werden schriftlich auf Leistungskursniveau geprüft.
Die besondere Lernleistung im Abitur ist möglich.

Durch die Belegung von mehr Pflichtfächern müssen die Schüler eine höhere Lern- und Arbeitsbereitschaft erbringen. Organisatorisch wird dies dazu führen, dass der Unterricht weitgehend in stabilen, gleichbleibenden Lerngruppen stattfindet. Dadurch werden die Sozial- und Selbstkompetenzen verbessert. Neben der Stärkung der Kernkompetenzen bleibt die Profilierungsmöglichkeit durch das sechste Hauptfach erhalten.