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Zusatzinformationen

Service für Ganztagsschulen in M-V

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www.mv.ganztaegig-lernen.de

 

Modelle von Ganztagsschulen

Unter Ganztagsschulen werden nach der KMK-Definition vom 29.03.2003 Schulen verstanden, bei denen im Primar- oder Sekundarbereich I

  • über den vormittäglichen Unterricht hinaus an mindestens drei Tagen in der Woche (Mindestregelung der KMK) ein ganztägiges Angebot für die Schülerinnen und
    Schüler bereitgestellt wird, das täglich mindestens sieben Zeitstunden umfasst,
  • an allen Tagen des Ganztagsbetriebs den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern ein Mittagessen bereitgestellt wird,
  • die nachmittäglichen Angebote unter der Aufsicht und Verantwortung der Schulleitung organisiert und durchgeführt werden sowie in einem konzeptionellen Zusammenhang mit dem vormittäglichen Unterricht stehen.

Dabei werden folgende Formen unterschieden:

Voll gebundene Form der Ganztagsschule
In der voll gebundenen Form werden Unterricht und Zusatzangebote entsprechend einem pädagogischen Konzept an mindestens drei Wochentagen für jeweils mindestens sieben Zeitstunden für alle Schüler verpflichtend organisiert.

Teilweise gebundene Form
Die teilweise gebundene Form entspricht der voll gebundenen Form, allerdings nicht für alle Schüler der Schule. Diese Form kann ein Einstieg in die Umorganisation der gesamten Schule zu einer voll gebundenen Form sein, die in den darauf folgenden Jahren in die anfangs nicht berücksichtigten Jahrgangsstufen hineinwächst.

Offene Form
In der offenen Form ist ein Aufenthalt verbunden mit einem Bildungs- und Betreuungsangebot in der Schule an mindestens drei Wochentagen von täglich mindestens sieben Zeitstunden für die Schülerinnen und Schüler nötig. Die Teilnahme an den ganztägigen Angeboten ist jeweils durch die Schülerinnen und Schüler oder deren Erziehungsberechtigte verbindlich zu erklären.