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Landesprogramm für die gute gesunde Schule Mecklenburg-Vorpommern

  15 Schulen im Raum Vorpommern hatten sich 2004 zusammen mit Schulen aus Bayern und Berlin auf den Weg der guten gesunden Schule im Projekt Anschub.de begeben.

Aufgrund der guten Ergebnisse und Erfahrungen der Schulen in der dreijährigen Projektarbeit wurde Anschub für das Schuljahr 2007/2008 in der Region Rostock ausgeschrieben.

Weitere 14 Schulen im Großraum Rostock nahmen ebenfalls für 2 Jahre die Arbeit in Anschub.de auf. 
2008 wurde aus dem Projekt Anschub das "Landesprogramm - für die gute gesunde Schule Mecklenburg-Vorpommern".

Um einen Transfer der guten gesunden Schule auf weitere Schulen des Landes zu gewährleisten, erfolgte 2010 die Öffnung des Landesprogrammes an zwei neuen Standorten mit 22 Schulen in Schulamtsbereich Schwerin und 12 Schulen im SSA Bereich Neubrandenburg 2010. Nunmehr arbeiten im Land 63 Schulen im größten Landesprogramm zur Prävention.
Es werden die Ergebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse aus den „Alt- Anschub- Schulen“ genutzt und transportiert. Die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern der Programmschulen setzen sich Schwerpunkte auf der Grundlage der internen Evaluation, um ihre Schule zur guten gesunden Lebenswelt zu entwickeln. Dabei spielen Themen wie das Schulklima, die Kommunikation, die Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung als wichtige Bestandteile der Gesundheitsförderung eine zentrale Rolle. 
Die Auseinandersetzung mit der Gesundheit im Rahmen des Landesprogrammes umfasst mehr. So richtet sich der Fokus fasst aller beteiligten Schulen vor allem auf ein Klima der Anerkennung und Wertschätzung in ihrer Lebenswelt sowie auf die Verbesserung der Partizipation und Transparenz in den Entscheidungen.

Das oberste Ziel für alle am Landesprogramm Beteiligte besteht darin, eine Verbindung von Gesundheit und Bildung in den Schulen so anzustreben, dass sie alltäglichen Charakter trägt und zur gelebten Selbstverständlichkeit wird. Damit die Schulen dabei nicht allein gelassen werden, stellen die Kooperationspartner des Landes (Bildungsministerium, Sozialministerium, AOK, Barmer, Techniker Krankenkasse, Unfallkasse, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung) Unterstützung zur Verfügung. 

Weiterhin bieten den Schulen die Partner im Land, wie z.B. die LAKOST, die Universitäten, die Verbraucherzentrale und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, die Gesundheitsämter und die Kreisgesundheitsbeauftragten, das Landwirtschaftsministerium, die Schulberater und die Unterrichtsberater und viele andere mehr Unterstützung an.

Zum Download:

- Newsletter September/Oktober 2010
- Newsletter November/Dezember 2010