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Ernst-Barlach-Gymnasium Güstrow - Insekten in ihren Lebensräumen

Projektbezeichnung:
Insekten in ihrem Lebensraum
Auf einem Blick:

 

Der Auslöser:

Die Thematik Insekten im Biologieunterricht der Orientierungsstufe bietet vielfältige Möglichkeiten für die selbstständige Arbeit der Schüler. Meine eigene Klasse konnte ich gut vom Wissens- und Könnensstand einschätzen und deshalb bot sich eine Projektarbeit mit viel selbstständiger Arbeit an.

Erste Schritte:

Dazu mussten einige Vorabsprachen getroffen werden. Zuerst suchte ich Kollegen, die in ihrem Unterricht passende Themen einbringen konnten und bereit zur Mitarbeit waren. Auch mussten mit den Fachkollegen Absprachen zum Raumtausch und zur Bereitstellung von Anschauungsmaterialien getroffen werden. Die Schüler für die Idee zu begeistern, war nicht schwierig. Sie freuten sich auf die zusätzliche Arbeit mit Digitalkamera (damals noch nur aus Privatbesitz) und Internet. Dazu tauschten wir auch unsere Internetadressen (soweit vorhanden) aus. Auch die Eltern wurden durch ein Schreiben über das Vorhaben informiert:

  • Befasse dich mit dem Thema Insekten und fertige eine Mappe an, in die du allebearbeiteten Aufgaben einheftest!
  • Abgabetermin ist der    ................................
  • Bei der äußeren Gestaltung der Mappe bekommst du Hilfe im Kunstunterricht. Auch
    in Religion bzw. Philosophie gibt es Themen, die das Verhältnis von Mensch und
    Tier/Insekt zum Inhalt haben, eine Seite dazu lege in die Mappe.
  • Bei der Gestaltung weiterer Themen hilft dir der Informatikunterricht:
    Übersicht über die Bedeutung der Insekten
    ............................................................ - ein nützliches Insekt
    ........................................................... - ein schädliches Insekt
  • In Englisch, Deutsch, Mathematik, Physik oder Geographie wird auf diese Thematik
    Bezug genommen. Lege dazu immer ein Blatt in deine Mappe.
  • Wenn du Lust hast, kannst du alle Aufgaben (oder Teile) am Computer gestalten.
    Auch Disketten oder CD-ROM kannst du in die Mappe legen.
  • Als Hauptinformationsquelle dient dein Lehrbuch, auch wenn nicht immer eine Seite
    angegeben ist. Aufgaben, die du im Unterricht nicht schaffst, musst du zu Hause
    beenden. Die Zusatzaufgaben sind freiwillig, bei der Lösung bekommst du aber viele
    interessante Informationen und vielleicht macht dir die Suche nach der richtigen
    Lösung auch Spaß!
  • Unterschrift der Eltern: ...................................................................................
Besonderheiten im Ansatz:

Unser Medienprojekt brachte uns die gewünschte zusätzliche Ausstattung leider erst nach Beendigung des Projektes. So mussten wir während des Projektes noch mit viel Privatinitiative und -geraten arbeiten, natürlich mit großer Unterstützung des Informatikunterrichts und der Eltern, da auch ich nicht alle Fragen und Probleme klären konnte.

Probleme und Lösungen:
  • Schüler müssen mit den Anforderungen des Lehrers vertraut sein (mikroskopische Zeichnung, Heftführung, Verhalten, Nutzung von Materialien...)
  • Arbeitsverlauf muss kontrollierbar sein (auf einer Gesamtübersicht tragen Schüler die erledigten Aufgaben am Ende jeder Stunde für mich kontrollierbar ein)
  • Arbeit mit dem Lehrbuch muss immer wieder gefordert werden und ist für die Schüler im Umgang leider nicht selbstverständlich
  • Verhalten beim Fehlen einer Lehrkraft oder eines Schülers muss geklärt werden (Das war für mich das größte Problem, da einige Kollegen sich leider nicht an die
    Absprachen hielten oder bei eigener Krankheit die Schüler auch bei der entsprechenden Aufgabenstellung nicht unterstützten. Das Fehlen von Schülern konnte leicht durch entsprechende Hilfe kompensiert werden, da sie auch motiviert und bereit für zusätzliche Arbeit waren.)
  • Fachraumnutzung (ev. Tausch) muss möglich sein
Blitzlicht:

Als Ergebnis entstand eine Mappe mit den bearbeiteten Aufgaben und mit zum Teil beachtlichen Zusatzaufgaben. Die äußere Gestaltung der Mappe wurde im Kunstunterricht bewertet. Für den Biologieunterricht gab es eine weitere Note. Die Mappen wurden zur Elternversammlung und am Tag der offenen Tür ausgelegt. Fotos wurden während der Arbeit gemacht und den Eltern gezeigt. Nach der Orientierungsstufe musste ich meine Klasse abgeben, jeder Schüler erhielt als Erinnerung eine CD mit allen Bildern, die wir im Unterricht bzw. bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen gemacht haben.

  • Schüler helfen sich gegenseitig und sparen nicht mit Lob und Tadel
  • Schüler sind in hohem Maße für ihren Erfolg verantwortlich (deshalb unbedingt Eltern informieren!)
  • Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Kreativität werden gefördert (auch über die Unterrichtszeit hinaus)
  • Individuelle Förderung und Forderung ist möglich
  • Arbeit mit den unterschiedlichen Medien wird angenommen und macht Spaß
  • Lehrer und Schüler lernen gemeinsam und voneinander
  • Organisation ist etwas schwierig, man benötigt Mitstreiter (Raumtausch, Materialien werden für Parallelklassen benötigt, Terminabstimmungen...)
  • Bewertung von Gemeinschaftsarbeiten ist schwierig

Name der Schule:
Ernst-Barlach-Gymnasium

Ahornpromenade 1
18273 Güstrow

Anzahl der Beteilgten (Schüler / Lehrer / Partner):
Fachbereich:

Biologie