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http://www.wettbewerb-kulturstiftung.de/show_project_short.aspx?id=1835
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Das Schülerprojekt "Izzy Fuhrmann - ein jüdischer Musiker zwischen Verfolgung und Emigration"
wurde am 24.9.2007 in Berlin mit einem Preis der Kulturstiftung der Länder ausgezeichnet. Nach der
Präsentation der Ausstellung im September 2006 im Intercity-Hotel Schwerin sowie im April 2007 im
Museum of Tolerance in Los Angeles war die Feierstunde im Wettbewerb "Kinder zum Olymp" unter der
Schirmherrschaft des Bundespräsidenten eine große Würdigung der Arbeit von Schweriner
Gymnasiasten.
Das Projekt
Im Rahmen des Projektes „Verfemte Musik Schwerin“ wurden seit der
erstmaligen Austragung im Jahr 2001 neben dem Instrumental und Gesangswettbewerb Aktivitäten für
Schulkassen und Schüler allgemeinbildender Schulen veranstaltet.
Im Projektjahr 2006 wurde die Kooperation mit 2 Schweriner Gymnasien gesucht und erheblich
erweitert. Die Schüler hatten die Aufgabe, das Familienschicksal der deutsch- polnischen Familie
des Musikers Izzy Fuhrmann zu erforschen. Gemeinsam mit Musikschülern des Konservatoriums Schwerin
sollten vergessene Musikstücke wieder aufgeführt werden und parallel dazu die Thematik
„Warschauer Ghetto“ und „Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ in
einer Ausstellung gezeigt werden.
Projektauslöser/Idee:
Die Idee zu diesem Projekt entstand während einer Recherche zu dem verfemten Komponisten Eric Zeisl, der als Wiener Komponist 1938 nach Amerika emigrierte. Während eines Aufenthalts in Los Angeles 2002 lernte der Projektleiter Volker Ahmels Frau Medvin kennen. Dadurch entstand der erste Kontakt zu der Familie. Frau Medvin zögerte mehr als zwei Jahre, bevor sie sich entschloss Herrn Ahmels das Vertrauen zu schenken, um die Familiengeschichte mit den vorhandenen Dokumenten, Noten und Schallplattenaufnahmen aufzuarbeiten. Dieses Phänomen war eine besondere Motivation für alle Beteiligten zur Realisation des Projektes.
Link zur
Website der Schule