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Medienprojekt des Monats - Oktober 2007

Lebensgeschichte Izzy Fuhrmann- Warschauer Ghetto

  • ein Projekt vom Gymnasium Fridericianum Schwerin und dem Konservatorium Schwerin

http://www.wettbewerb-kulturstiftung.de/show_project_short.aspx?id=1835

Impressionen
Übergabe des Schecks der Deutschen Bank im
Übergabe des Schecks der Deutschen Bank im
Fridericianum am 20.9.2007


  Christine Kindt, Max Medvin, Brigitte Medvin,
Wiebke Hose, Elisabeth Hill auf dem Berliner
Gendarmenmarkt am 24.9.2007 vor der Preisübergabe

Izzy Fuhrmanns Tochter Brigitte Medvin mit
Wiebke Hose und Christine Kindt am 24.9.2007 in Berlin


Wiebke Hose und Elisabeth Hill geben einem Journalisten des NDR ein Interview über das Projekt


Das Schülerprojekt "Izzy Fuhrmann - ein jüdischer Musiker zwischen Verfolgung und Emigration" wurde am 24.9.2007 in Berlin mit einem Preis der Kulturstiftung der Länder ausgezeichnet. Nach der Präsentation der Ausstellung im September 2006 im Intercity-Hotel Schwerin sowie im April 2007 im Museum of Tolerance in Los Angeles war die Feierstunde im Wettbewerb "Kinder zum Olymp" unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten eine große Würdigung der Arbeit von Schweriner Gymnasiasten.

  • Beteiligte Lehrkräfte:
    • Christine Kindt,
      Lehrerin für Geschichte und Deutsch
    • Margret Schmal,
      Fachlehrerin für Kunst und Geschichte
    • Volker Ahmels,
      Leiter des Konservatoriums Schwerin
  • Beteiligte Schüler: 16
  • Stundenvolumen: drei Wochenstunden über acht Monate

Das Projekt

Im Rahmen des Projektes „Verfemte Musik Schwerin“ wurden seit der erstmaligen Austragung im Jahr 2001 neben dem Instrumental und Gesangswettbewerb Aktivitäten für Schulkassen und Schüler allgemeinbildender Schulen veranstaltet.
Im Projektjahr 2006 wurde die Kooperation mit 2 Schweriner Gymnasien gesucht und erheblich erweitert. Die Schüler hatten die Aufgabe, das Familienschicksal der deutsch- polnischen Familie des Musikers Izzy Fuhrmann zu erforschen. Gemeinsam mit Musikschülern des Konservatoriums Schwerin sollten vergessene Musikstücke wieder aufgeführt werden und parallel dazu die Thematik „Warschauer Ghetto“ und „Konzentrationslager im Nationalsozialismus“ in einer Ausstellung gezeigt werden.

Projektauslöser/Idee:

Die Idee zu diesem Projekt entstand während einer Recherche zu dem verfemten Komponisten Eric Zeisl, der als Wiener Komponist 1938 nach Amerika emigrierte. Während eines Aufenthalts in Los Angeles 2002 lernte der Projektleiter Volker Ahmels Frau Medvin kennen. Dadurch entstand der erste Kontakt zu der Familie. Frau Medvin zögerte mehr als zwei Jahre, bevor sie sich entschloss Herrn Ahmels das Vertrauen zu schenken, um die Familiengeschichte mit den vorhandenen Dokumenten, Noten und Schallplattenaufnahmen aufzuarbeiten. Dieses Phänomen war eine besondere Motivation für alle Beteiligten zur Realisation des Projektes. 


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