Dr. Jan Hartmann
Dezernent für Medienpädagogik
L.I.S.A. M-V
Telefon: (03 85) 76017 - 47
E-Mail:
j.hartmann@lisa-mv.de
Über die Bildungsinitiative Intel I „Lehren für die Zukunft“, die die
Ausstattungsinitiative des Landes flankiert hat, wurden in den ersten drei Jahren über 4000
Lehrerinnen und Lehrer in Fortbildungsmodulen im Umfang von ca. 40 Stunden fortgebildet. Diese
Fortbildungen waren die Grundlage für den pädagogisch sinnvollen Einsatz der durch das Land
geförderten Hard- und Software an den Schulen.
Parallel zur Ausstattung der Schulen wurden den Lehrerinnen und Lehrer in einem breit angelegten modularen Fortbildungsprogramm die Möglichkeit gegeben, sich die notwendige Medienkompetenz für den Einsatz neuer Medien im Unterricht und zur Unterrichtsvorbereitung anzueignen.
Modul I: Grundkurs zum Erwerb einer grundlegenden PC-Kundigkeit (in
Eigenverantwortung der Schulen) 20h
Modul II: Pädagogische Überlegungen zum PC-Einsatz im Unterricht (fachübergreifend), insbesondere zum unterrichtlichen Einsatz von elektronischen Lexika und Präsentations-Software 22h
Modul III: Einsatz neuer Medien im Fachunterricht 8h
Modul IV: Unterrichtliche Nutzung von Informations- und Kommunikationsnetzen 30h
Die Teilnahme am Modul I war für alle Lehrerinnen und Lehrer verpflichtend. Für die
Durchführung der Module II und IV hat das Land zehn Lehrerstellen und mit Beginn des Schuljahres
2002/2003 fünf Lehrerstellen zur Verfügung gestellt. Vom L.I.S.A. waren 20 Studienleiter beteiligt,
so dass die Fortbildungen im Team (Lehrer/Studienleiter) durchgeführt werden konnten. An insgesamt
20 Stützpunktschulen konnten die Fortbildungsmodule flächendeckend angeboten werden.
Über den Projektzeitraum haben ca. 9.000 Lehrerinnen und Lehrer das Modul II absolviert.
Ca. 4000 Lehrende besuchten auch das Modul IV und haben gleichzeitig das Zertifikat „Intel – Lehren für die Zukunft“ erworben.
Das Modul III wurde bis zum Schuljahresende 2005/2006 angeboten. Daran haben ca. 3200 Lehrerinnen und Lehrer teilgenommen.
Die modulare Lehrerfortbildung wurde organisatorisch und inhaltlich durch das MPZ des L.I.S.A. umgesetzt und war eine der Umfangreichsten Fortbildungsinitiativen des Landes.