Vereinbarung
zwischen Yad Vashem und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat mit der Internationalen Schule für
Holocaust-Studien Yad Vashem in Jerusalem eine Vereinbarung über die gemeinsame Fortbildung für
Pädagogen sowie Multiplikatoren der außerschulischen Bildung abgeschlossen. Vorgesehen sind
Fortbildungsmaßnahmen direkt in der Internationalen Schule für Holocaust-Studien Yad
Vashem/Israel. Schwerpunkt der Seminare ist die pädagogische und altersgerechte Vermittlung von
Fragen jüdischen Lebens vor, während und nach dem Holocaust.
→ Die aktuelle Ausschreibung erfolgt jeweils zu gegebener Zeit. Interessierte können hier das Programm 2007 einsehen.
Rahmenabkommen
zwischen der Académie Poitiers und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
Seit Oktober 2003 unterhält Mecklenburg-Vorpommern mit der französischen Region
Poitou-Charentes eine Partnerschaft. Die Felder möglicher Zusammenarbeit sind in der
Vereinbarung bewusst breit angelegt: Allgemeine und berufliche Bildung, Wissenschaft und Forschung,
Informations- und Kommunikationstechnik, Kultur, Wirtschaft, Tourismus sowie Umwelt- und
Naturschutz seien beispielhaft als wichtige Schwer-punkte genannt. Zur Konkretisierung der
Zusammenarbeit im schulischen Bereich unterzeichnete im Mai 2007 das Bildungsministerium des Landes
in Schwerin eine Vereinbarung mit der für Poitou-Charantes zuständigen Akademie der staatlichen
französischen Schulverwaltung. In Vorbereitung ist eine Vereinbarung über die Durchführung
gegenseitiger Hospitationsaufenthalte an Schulen in der jeweiligen Partner-region. Damit soll
insbesondere das Interesse an der französischen Sprache geweckt und stärker gefördert werden.
→ Im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms findet ein direkter zweimonatiger gegenseitiger Schüleraustausch zwischen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern und Poitou Charentes statt. Die aktuelle Ausschreibung erfolgt jeweils zu gegebener Zeit.
→ Lehrerinnen und Lehrer aller Fachrichtungen und Schulformen, die ihr Wissen über das französische Schulsystem erweitern, ihre Sprachkenntnisse verbessern und schulische Kontakte bis hin zum Schüleraustausch aufbauen möchten, können an einem Hospitationsprogramm teilnehmen (eine Vereinbarung ist in Vorbereitung).
→ Gegenstand eines Hospitationsaufenthaltes könnte u. a. auch der Erfahrungsaustausch über den Einsatz des deutsch-französischen Geschichtsbuches sein. Es ist aus einer Initiative des Deutsch-französischen Jugendparlamentes im Jahr 2003 zum 40-jährigen Jubiläum des Freundschaftsvertrages zur deutsch-französischen Zusammenarbeit und mit nachdrücklicher Unterstützung der nationalen Regierungen entstanden. Eine deutsch-französische Projektgruppe wurde eingerichtet, die aus anerkannten Historikern, Schulbuchexperten und einigen Fachbeamten beider Staaten bestand. Dabei hatte sie die schwierige Aufgabe, 17 verschiedene Lehrpläne – einen französischen und 16 deutsche – inhaltlich so zu berücksichtigen, dass die Prüfungsvoraussetzungen aller Länder abgedeckt wurden. Das deutsch-französische Geschichtsbuch ist das erste bundesdeutsche Geschichtsbuch, das in allen 16 Ländern im Unterricht eingesetzt werden kann. Band 1 wurde bereits ab Schuljahr 2006/2007 in den Abiturklassen eingesetzt, Band 2 erscheint im März 2008 im Buchhandel. Der Erscheinungstermin für Band 3 steht noch nicht fest.
Band 1 (Geschichte nach 1945 bis in die Gegenwart)
Der Band wurde ab dem Schuljahr 2006/2007 in den Abiturklassen
eingesetzt. Sehr erfreulich ist die gute Eignung des Schulbuches für das in Mecklenburg-Vorpommern
neue Hauptfach „Geschichte und Politische Bildung“, indem es eine starke
Gegenwartsorientierung aufweist und viele politik-, kultur- und mentalitätshistorische Dimensionen
anbietet, die zum Vergleich einladen. Als besondere Stärke erweist sich die intensive Behandlung
der Geschichte und von aktuellen Problemen der europäischen Einigung, die als
Unterrichtsinhalte in Zukunft von immer größerer Bedeutung sein werden.
Band 2 (Zeit vom Wiener Kongress bis zum Ende des Zweites
Weltkrieges)
Band 3 (von der Antike bis zur Romantik)
Partnerschaftsvereinbarung zwischen Mecklenburg County und
Mecklenburg-Vorpommern
Am 19.01.1994 wurde zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Mecklenburg County, North Carolina
(USA), eine Partnerschaftsvereinbarung abgeschlossen. Mit Mecklenburg County gab es bereits eine
Reihe gemeinsamer Projekte. So haben Lehrer aus Mecklenburg-Vorpommern an Schulen in Mecklenburg
County unterrichtet. Schülergruppen der amerikanischen Partnerregion haben mehrfach
Mecklenburg-Vorpom-mern besucht. Eine wesentliche Rolle in der Pflege der Beziehungen mit der
amerikanischen Partnerregion nimmt die im Mai 1998 eröffnete Informations- und Begegnungsstätte von
Mecklenburg County im Torhaus des Schlossensembles in Mirow ein. Sie dient als Anlaufstelle für
Kontakte mit Mecklenburg County und hält Informationen über die Partnerregion bereit.
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Gemeinsamen
Erklärung über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit" zwischen der Wojewodschaft Westpommern
und dem Land Mecklenburg-Vorpommern (im Juni 2000)
Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit der Republik Polen arbeitet
Mecklenburg-Vorpommern mit der benachbarten Wojewodschaft eng zusammen. Das Spektrum der
Zusammenarbeit betrifft auch die Bereiche Kultur, Schüler- und Jugendaustausch bis hin zu
Kontakten zwischen den Universitäten.
→ Ein ab Schuljahr 2008/2009 geplantes Projekt " Spotkanie heißt Begegnung" ermöglicht Grundschülern das Erlernen der Sprache des Nachbarn und bietet durch regelmäßige Begegnungen die Möglichkeit der Sprachanwendung.
weitere Erklärungen und Vereinbarungen der Landesregierung hier